VON YVES DEMUTH

Schweizer USA-Reisende können sich die Hände reiben: Einen Dollar können sie gemäss Börsenschlusskurs von Samstag zu Fr. 1.0088 wechseln. Ausgaben vor Ort sind somit gegenüber der Vorweihnachtszeit 2008 um 10 bis 20 Prozent günstiger geworden, Christmas-Shopping in den USA wesentlich attraktiver. Lediglich im März 2008 war ein Dollar noch günstiger zu haben: für 96,48 Rappen.

Diese Entwicklung lockt die Schnäppchenjäger nach New York. So haben sich die Buchungen für ein New-York-Angebot der M-Travel-Tochter Skytours gegenüber Vorjahr «fast verdoppelt», wie Sprecherin Eliane Fleischmann bestätigt. Für 990 Franken fliegt man hin und zurück und übernachtet viermal in einem Zweisternhotel.

Kuoni bietet zum gleichen Preis Flug und drei Übernachtungen in einem Dreisternhotel an. Dank tiefem Dollar und vielen leeren Betten ist ein entsprechendes New-York-Package gegenüber dem Vorjahr 28 Prozent günstiger geworden. Eine höhere Nachfrage nach vorweihnachtlichen New-York-Reisen hat Kuoni gemäss Sprecherin Andrea Müller ebenfalls festgestellt. Tui Suisse stellt eine grössere Beliebtheit von USA-Reisen generell fest.

Neben günstigen Reisearrangements locken in New York auch günstige Einkaufspreise: Beim Kleiderlabel American Apparel an der Spring Street etwa kostet das gleiche Jackenmodell 88 Dollar statt 119 Franken wie in der Schweiz. Ein neues Mac-Book ist im Apple Shop an der Fifth Avenue für 999 Dollar statt 1249 Franken zu haben, ein iPhone 3G für 99 Dollar.

Um Gedränge zu vermeiden, empfiehlt Apple den Besuch des 24 Stunden geöffneten Ladens am frühen Morgen oder späten Abend. Im Discount-Kaufhaus Century 21 an der Cortland Street sind Warteschlangen hingegen kaum zu umgehen. Dort werden Designerklamotten mit 40 bis 70 Prozent Rabatt verschachert.

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