VON MARKUS BRÜTSCH

Lörrach – dank Ottmar Hitzfeld ist diese deutsche Grenzstadt in der Schweiz ein Begriff geworden. Im Stadtteil Stetten, an der Baslerstrasse 20, ist Hitzfeld am 12.Januar 1949 als Sohn des Zahnarztes Robert Hitzfeld zur Welt gekommen. «Lörrach ist meine Heimat, da bin ich verwurzelt. In Lörrach wuchs ich auf, in Lörrach lebte ich, als ich Profifussballer war beim FC Basel», sagt Ottmar Hitzfeld. «Es ist ja eine Region, ein Menschenschlag, wir sind alles Allemannen, die allemannisch ‹schwätze›. Als ich mit 26 Jahren zum VfB Stuttgart wechselte, war schon klar, dass ich dereinst wieder hierher zurückkehren würde.»

Der «Sonntag» ist hingefahren nach Lörrach. Wollte wissen, wie Ottmar früher, in seiner Jugend, war. Aber auch, wie ihn die Menschen heute sehen, da er mit seiner Frau Beatrix – Sohn Matthias lebt in München – wieder Wohnsitz in der Heimat genommen hat. Wir haben Gudrun Heute-Bluhm, die Oberbürgermeisterin, getroffen. Wir haben mit Ottmars 17 Jahre älterem Bruder Winfried, einem pensionierten Rechtsanwalt, der in Sichtweite zu Ottmar wohnt, gesprochen. Wir haben uns mit Werner Schepperle unterhalten, dessen Schulfreundschaft mit Ottmar bis heute gehalten hat. Und schliesslich wussten auch die früheren Teamkollegen beim SV Lörrach, Walter Dreher und Wilfried Fritz, Spannendes über Ottmar zu berichten.

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