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Rund 63‘000 Besucher haben sind während der letzten vier Tage an der Fespo in Zürich Inspiration für ihre nächsten Reisen geholt. Aussteller und Veranstalter stellten mit Freude fest, dass sich Schweizerinnen und Schweizer ihre Lust am Reisen nicht durch geopolitische Unsicherheiten beeinträchtigen lassen.

Als positive Faktoren für die anhaltende Reiselust nennen Branchenkenner vor Ort den starken Schweizer Franken, rekordtiefe Flugpreise aber auch neue Destinationen und Trends. „Die Reisebranche ist sehr flexibel und schafft dort Kapazitäten, wo der Kunde hin will“, sagt Walter Kunz, Geschäftsführer des Schweizer Reise-Verbands. Während im Vorjahr aufgrund der Krisen in Nordafrika und der Türkei noch von einer Ost-West-Verlagerung gesprochen wurde, ist dieser Trend 2017 nicht mehr so deutlich erkennbar. In Spanien und dort insbesondere auf Mallorca, dürfte es zwar auch dieses Jahr wieder eng werden, auch Destinationen im Osten Europas erfreuen sich aber grosser Beliebtheit. „Sehr stark nachgefragt werden dieses Jahr auch Griechenland, Zypern und Kroatien“, stellt Martin Wittwer, CEO von Tui Suisse fest.

Asienreisende profitieren dieses Jahr ihrerseits von „Flugtarifen auf dem Tiefpunkt“, weiss Tourasia-Geschäftsführer Stephan Roemer. Zwei Wochen Ferien in Asien seien dieses Jahr schon ab 1200 Franken zu haben. Als Trenddestinationen bezeichnet Roemer Japan und Sri Lanka, sehr stark im Kommen sei aber auch Myanmar. Jessica Clarisse vom Tauchspezialisten Manta Reisen bezeichnet Indonesien und die Malediven als beliebteste Ziele für Tauchferien. Sie stelle aber fest, dass immer häufiger reine Schnorchelreisen gebucht werden und die Besucher der Südseeparadiese diese vermehrt auch wandernd und nicht nur unter Wasser erkunden.