von Denise Weisflog

1 Apps für Apple Watch
Ab 26. Juni ist die smarte Uhr zum iPhone auch in der Schweiz zu haben. Für Geschäftsreisende stehen bereits zahlreiche Applikationen zum Download bereit. Mit der Apple Watch kann man nicht nur ein Uber-Taxi bestellen, sondern sich auch über gebuchte Flüge, Einstiegszeiten, Terminals, Abflug-Gates und Sitzplatznummern informieren – etwa bei Lufthansa, British Airways, Emirates oder Easyjet. Die Apple Watch App der Starwood Hotels & Resorts erlaubt nicht nur das mobile Check-in und den Zugriff auf das Loyalitätsprogramm der Gruppe, sondern öffnet anstelle einer Schlüsselkarte auch die Tür des Hotelzimmers.

2 Schnell und preisgünstig ans Ziel
Eine Schweizer Innovation ist die Route-Rank (routerank.com/de). Die Suchmaschine berechnet den effizientesten Weg von A nach B – und zwar für alle infrage kommenden Verkehrsmittel. So erfährt der Reisende, wie viel eine bestimmte Strecke per Flugzeug, Bahn oder Auto kostet, wie hoch der jeweilige CO2-Ausstoss ist und wie lange die Reise insgesamt dauert. In der Kalkulation werden zudem Transfermöglichkeiten wie Taxi oder S-Bahn berücksichtigt. Hat man sich für eine Reisevariante entschieden, kann man sie bei den entsprechenden Anbietern buchen.

3 Keine Änderung fürs Handgepäck
Gute Nachrichten für Frequent Flyers. Die IATA, der Branchenverband der Luftfahrtindustrie, legt ihre Pläne zur Änderung der empfohlenen Handgepäckgrösse auf Eis. Ursprünglich sollte das bislang übliche Format von 55 × 45 × 25 cm auf 55 × 35 × 20 cm verringert und damit das Packvolumen erheblich reduziert werden. Nachdem das Vorhaben bei Passagieren auf grosse Kritik gestossen ist, will der Verband die Idee unter Einbezug aller Beteiligten nochmals gründlich prüfen.

4 Zufriedene Hotelgäste
Geschäftsreisende, die in St. Gallen übernachten, dürfen sich auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis sowie eine hohe Servicequalität freuen. Dies lässt sich zumindest aus dem aktuellen Gästezufriedenheits-Rating des Buchungsportals Hotel.de schliessen. Hier liegt St. Gallen mit 8,36 von maximal 10 Punkten schweizweit auf dem ersten Platz. Rang zwei und drei belegen die Flughafen-Städte Kloten und Regensdorf mit 8,15 respektive 8,13 Punkten. Die bei Business Travellers wichtigen Destinationen Zürich und Genf schafften es nur auf Rang neun und zehn.

5 Reisende buchen mobil
Das Online-Reisebüro Ebookers meldet, dass 2015 bereits eine von fünf Buchungen über ein mobiles Gerät erfolgt. Dieser Trend hat sich gegenüber 2014 massgeblich verstärkt. Im Speziellen werden Hotelreservationen immer häufiger via Smartphone oder Tablet getätigt, und zwar weniger als 48 Stunden vor dem Check-in. Dabei sind Vier-Sterne-Hotels die begehrtesten Buchungsobjekte von Schweizer Reisenden über die mobilen Geräte. Auffällig ist, dass 47 Prozent der mobilen Buchungen nur für eine Hotelnacht getätigt werden. Dies, weil wohl etliche Geschäftsreisende vor Ort noch kurzfristig ein Zimmer brauchen.

6 Mit öV zum Meeting
Gemäss einer Studie von AirPlus, einem Anbieter von Lösungen für das tägliche Management von Geschäftsreisen, gaben Schweizer Business Travellers letztes Jahr 6,8 Prozent mehr für Bahnbillette aus als 2013. Eine Verlagerung der Mobilität zum öffentlichen Verkehr schont die Umwelt und macht das Reisen entspannter. Um potenziellen Firmenkunden auch die finanziellen Vorteile von Bahnreisen vor Augen zu führen, lancieren die SBB einen Vergleichsrechner für Unternehmen, mit dem in wenigen Schritten ermittelt werden kann, welche Kostenersparnisse ein Umstieg auf den öV mit sich bringt.

7 Umweltbewusst im Privatjet
Selbst Geschäftsreisende, die Flugzeuge mieten, können ab sofort ökologische Verantwortung übernehmen. Dank einem neuen CO2-Rechner des Brokers Pro Sky lassen sich CO2-Footprints von Privatjet-Flügen berechnen. Dabei werden die unterschiedlichen Flugzeugtypen berücksichtigt, was vergleichbare Kalkulationen ermöglicht. Bei Bedarf können Unternehmen die entstandenen Emissionen direkt kompensieren. Der neue Service steht Firmen und Privatpersonen auf der Website von Pro Sky kostenlos zur Verfügung.

8 Komfort am Boden
Zeit ist Geld, deshalb führt Easyjet für seine Plus-Mitglieder an über 30 Flughäfen Fast-Track-Sicherheitskontrollen ein. Darunter Brüssel, Köln, Hamburg, London Gatwick, London Luton, London Southend, London Stansteed, München und Moskau. Die Low-Cost-Airline umwirbt die Zielgruppe Geschäftsreisende zudem mit flexiblen Tickets, freier Sitzplatzauswahl bei der Online-Buchung, speziellen Gepäckabgabeschaltern, schnellem Boarding und zusätzlichem Hand Luggage. Unter den 130 Flughäfen in 30 Ländern befinden sich zahlreiche Geschäftsdestinationen.

9 Lost and found
Nach der Landung gilt es an Bord alle Habseligkeiten einzupacken! Täglich werden nämlich tausende von Gegenständen in Flugzeugen liegen gelassen. Seit einigen Jahren führt British Airways eine Liste der ungewöhnlichsten Fundstücke. Unter den neusten Top Ten befinden sich geschenkverpackte Weisswürste, eine Statue oder eine blaue Gymnastikmatte. Rund 600 Bücher und 1400 Kindle Reader werden jährlich in den Kabinen der BA vergessen. Auf Platz eins liegt die Bibel, gefolgt von Gillian Flynns Thriller «Gone Girl».

10 Strand gegen Büro
Die Ferienzeit rückt näher, doch nicht alle, die verreisen, haben den Luxus, komplett abzuschalten. Für Geschäftsleute, die vom Liegestuhl aus arbeiten müssen, hat 99designs, ein Online-Marktplatz für Grafikdesign, einige hilfreiche Tipps zusammengestellt. Zum Beispiel empfiehlt sie, dafür zu sorgen, dass man aus der Ferne auf den Firmenserver zugreifen kann, die Telefonie via Skype oder Google Hangout zu nutzen, die Zeitverschiebung zu beachten und sich von der neuen Umgebung inspirieren zu lassen.

Mehr Themen finden Sie in der gedruckten Ausgabe oder über E-Paper