Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist für das Wohlbefinden und die Gesundheit auch im hohen Alter sehr wichtig. Oft jedoch sind einkaufen und kochen für ältere Menschen beschwerlich. Der Mahlzeitendienst von Pro Senectute ist die Lösung. Wöchentlich werden glustige Mahlzeiten und Zwischenmahlzeiten nach Hause geliefert.

Martha Honegger freut sich immer auf Dienstag. An diesem Tag liefert ihr der Mahlzeitendienst von Pro Senectute schmackhafte Mahlzeiten nach Hause inklusive eines kleinen Schwatzes unter der Haustür. Die 95-Jährige hat bis vor zwei Jahren noch gerne und gut selber gekocht. Doch jetzt ist sie in ihrem Alltag körperlich eingeschränkt. Das Einkaufen und Kochen ist für sie mühsam geworden. Die gelieferten saisonalen Gerichte bringen Abwechslung in ihren Alltag. «Das Angebot ist sehr vielfältig. Alles ist gut organisiert. Ich esse nie das Gleiche, denn ich bin gwundrig und probiere gerne Neues aus.»

Praktisch und gut haltbar verpackt

Martha Honegger gibt jeweils bei der Lieferung die nächste Bestellung mit. Aus einer grossen Liste des Pro Senectute Mahlzeitendienstes kann sie auswählen. Der Menüplan ist übersichtlich unterteilt in normale, leichte, vegetarische und Diabetes-Kost. Erhältlich ist auch ein grosses Zusatzangebot, angefangen bei Suppen, Salaten, Desserts, Fruchtbechern bis hin zum Birchermüesli. «Schon immer habe ich auf eine gesunde Ernährung geachtet. Ich bestelle deshalb aus allen Teilen. Ausser Desserts und Salaten, die mache ich noch selbst», bemerkt Martha Honegger.

«Die Menüs werden kalt angeliefert. Diese sind in Komponentenschalen abgepackt und sind im Kühlschrank bis zu vierzehn Tage haltbar», erklärt Claudia Mafli, Fachverantwortliche Hilfe zu Hause von Pro Senectute Aargau. Mit den einzelnen Schalen kann nach Belieben kombiniert werden. Die Gerichte werden im Wasserbad oder in der Mikrowelle in den Schalen aufgewärmt. «Auf jeder Verpackung steht die genaue Zubereitung», erwähnt Claudia Mafli.

Traitafina in Lenzburg liefert an Pro Senectute die Gerichte. Das Fleischangebot besteht ausschliesslich aus Schweizer Produktion, wenn möglich wird SwissPrim verwendet. Frisches Gemüse wird je nach Ernte von Betrieben aus dem Aargau bezogen. Die Kriterien für die Menüs werden innerhalb einer Expertengruppe, bestehend aus Fachleuten von Pro Senectute Aargau und Zürich, sowie Traitafina bestimmt. Der tägliche Bedarf bei Männern über 65 liegt bei 2000 kcal, bei Frauen bei 1600 kcal. Eine Mahlzeit pro Tag reicht nicht ganz aus, um den täglichen Energie- und Vitaminbedarf abzudecken. «Wir empfehlen, die Mahlzeiten mit Früchten, Salat, Joghurt, Müsli, Nüssen und Trockenfrüchten zu ergänzen. Wichtig ist zudem, ausreichend Wasser, Fruchtsäfte oder Tees zu trinken. Das wird gern vergessen», betont Claudia Mafli. «Wenn möglich werden auch Wünsche der Kundschaft im Menüplan berücksichtigt.» Martha Honegger strahlt bei dieser Aussage und äussert sich sogleich: «Eine gefüllte Omelette würde mich freuen.» Ansonsten ist sie mit dem Mahlzeitendienst rundum zufrieden. «Es ist sehr gut gekocht.»

Pro Senectute Mahlzeitendienst auf einen Blick

Einkaufen und tägliches Kochen ist im Alter oft mühsam. Eine ausgewogene Ernährung ist wichtig für das Wohlbefinden. Pro Senectute unterstützt Seniorinnen und Senioren mit einem Mahlzeitendienst und liefert wöchentlich feine Mahlzeiten nach Hause. Das Angebot wechselt jede Woche und wird unterteilt in:

Normale Kost
Gutbürgerliche Küche, Genuss und Abwechslung stehen im Zentrum.

Leichte Kost
Leichtigkeit und Wohlbefinden sind uns wichtig. Es wird auf schwer verdauliche Nahrungsmittel und fettreiche Zubereitung verzichtet.

Vegetarische Kost
Milch, Milchprodukte, Eier, Hülsenfrüchte oder Fleischersatzprodukte liefern das nötige Eiweiss anstelle von Fleisch oder Fisch. Trotzdem sind die Speisen harmonisch und lassen nichts vermissen.

Diabetes Kost
Breite Palette an attraktiven Gerichten zubereitet nach den Vorgaben der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung.

Zudem gibt es Monatshit, Gerichte nach Saison, Eintopfgerichte, Suppen, Salate, Fleisch, Beilagen, Gemüse, Desserts, Fruchtbecher, Birchermüesli.

Lernen Sie das Angebot der Pro Senectute Aargau näher kennen und bestellen Sie unverbindlich ein gratis Probiermenü!
Telefon: 062 837 50 70
www.ag.prosenectute.ch

Zwei Fragen an den Geschäftsführer von Traitafina

Die Traitafina AG in Lenzburg ist ein moderner, dynamischer Lebensmittel-Hersteller mit einem breiten Angebot an Frischfleisch, Wurst- und Fleischwaren, Comestibles und Traiteurspezialitäten. Sie verfügt über langjährige Erfahrung. Die qualitätsbewusste und frische Verarbeitung der Rohstoffe steht an erster Stelle.

Wie werden die Produkte zubereitet?Statt über Produkte sprechen wir leidenschaftlich von Spezialitäten, statt Ware verkaufen wir Genuss und Herzblut. Wir produzieren die Mahlzeiten nach der Sous-vide-Methode in einer normalen Industrieküche, wie zu Hause, nur in grösseren Einheiten. Das heisst, dass das Produkt in der Verpackung fertig gekocht wird. Somit bleiben wichtige Vitamine im Produkt und zugleich erhöht sich dadurch das Mindesthaltbarkeitsdatum.

Wie stellen Sie die hohe Qualität sicher?
Die Traitafina AG ist ein zertifiziertes Unternehmen. Dadurch sind wir zur Einhaltung aller erforderlichen Vorgaben wie Qualitätssicherung verpflichtet.

Team Laufenburg v.l. Sira Musso, Eva Schütz und Barbara Maurer

Team Laufenburg v.l. Sira Musso, Eva Schütz und Barbara Maurer

Pro Senectute Aargau
Beratungsstelle Bezirk Laufenburg
Hauptstrasse 27
5070 Frick

Telefon: 062 871 37 14
Fax: 062 871 07 00

E-Mail: info@ag.prosenectute.ch
Internet: www.ag.prosenectute.ch
Spendenkonto: 50-1012-0

Stellenleiterin:
Eva Schütz

Sozialarbeiterin:
Sira Musso

Sachbearbeiterin:
Barbara Maurer

Bezirksvertreter:
Adrian Ackermann, Kaisten

Ein neues Angebot
«Stutzig wurde ich, als meine Frau den Heimweg vom Dorfladen nicht mehr gefunden hat», berichtet Herr P. betroffen. Auch seine Tochter machte sich Sorgen. In den Selbsthilfegruppen für Angehörige demenzkranker Menschen konnten sie sich mit Gleichgesinnten austauschen und fanden damit Antworten auf ihre Fragen. «Das half uns die Situation anzunehmen und einen Umgang mit der Krankheit zu finden», ergänzte seine Tochter.

Eine berührende Begegnung
Für Sonja, unsere Mahlzeitenverträgerin, ist es ein Ritual geworden, vor der Abfahrt im Auto abzuwarten, bis der Kopf der Kundin am Fenster erscheint. Alles in Ordnung, sie ist wohlbehalten zurück in ihre Stube gelangt, nachdem sie einander unter der Türe verabschiedet haben. Ein gegenseitiges Winken, bis zum nächsten Mal!
Diese und andere Begegnungen machen Freude auf beiden Seiten. Es ist ein Geben und Nehmen!