VON OTHMAR VON MATT UND FLORENCE VUICHARD

Privat haben sie sich diese Woche versöhnt, politisch streiten FDP-Präsident Fulvio Pelli und SP-Präsident Christian Levrat weiter. Und sie sind sich in nichts einig, wie das Streitgespräch zeigt, das «Der Sonntag» mit ihnen geführt hat. Es gibt auch keine Annäherung.

Im Gegenteil: «Das Problem ist Ihre totale Unfähigkeit zur Zusammenarbeit», sagt Pelli. Levrat wiederum wirft Pelli «nackte Ideologie» vor. Pelli spricht lieber von «pragmatischen Visionen» und hält deshalb auch nichts von einer Allianz mit der SP gegen die SVP, genauso wenig wie von einer Allianz mit der SVP gegen die SP. «Beides bringt zwar eine Mehrheit im Parlament, aber ein Nein der Bevölkerung, und das schadet dem Land.»

Die Konkordanz habe bis vor drei Jahren gut funktioniert, sagt Pelli weiter. Jetzt spannten SP und SVP immer öfter zusammen. Diese Koalition «birgt langfristig grosse Gefahren für die Schweiz». Levrat widerspricht und kritisiert den mangelnden Willen der Mitte zum Kompromiss. «Diese Arroganz erschwert die Arbeit.»

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