Zürich wird ab dem 12. Juni zum Fussballzentrum: Von rund 150 Public-Viewing-Veranstaltungen während der WM werden 47 im Kanton Zürich stattfinden. Dies zeigen Zahlen der Urheberrechtsorganisation Suisa. Bei ihr müssen alle Veranstaltungen angemeldet werden, bei denen Bildschirme mit einer Diagonale von über drei Metern eingesetzt werden – drinnen und draussen. Je nach kommerziellem Charakter des Events und Grösse der Bildschirme kassiert die Suisa zwischen Fr. 62.40 für einen Tag und 2496 Franken für alle Spiele. Insgesamt dürfte die Suisa so gegen 50 000 Franken einnehmen.

Mit zwölf angemeldeten Veranstaltungen führt Zürich die Städte-Rangliste an. Sieben wurden in St. Gallen angemeldet, fünf in Bern und je zwei in Basel und Chur. Als Fussballhochburgen entpuppen sich auch Winterthur mit fünf und Solothurn mit vier Anlässen.

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den bewilligungspflichtigen WM-Festen im Freien. Sieben solcher Veranstaltungen seien von der Stadtpolizei Zürich bewilligt worden, sagt ein Sprecher, fünf weitere Gesuche seien in Bearbeitung. In Basel wurden keine Public Viewings angemeldet. «Ein solches Gesuch käme nun auch zu spät», sagt André Frauchiger vom Bau- und Verkehrsdepartement. Allerdings dürften Aussenrestaurants alle Spiele, die vor ordentlichem Betriebsschluss beginnen, zeigen. In Luzern wurden zwei Public-Viewing-Veranstaltungen auf öffentlichem oder teilweise öffentlichem Grund bewilligt, zwei weitere Gesuche sind hängig. In Winterthur wurden schliesslich drei Gesuche bewilligt, in St. Gallen und Chur je zwei.

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