VON NADJA PASTEGA

Die Tripartite Agglomerationskonferenz (TAK), ein Gremium aus Vertretern des Bundes, der Kantonsregierungen und der Gemeinden, hat letzte Woche ein Projekt zur Integrationspolitik abgesegnet – eine Grossoffensive, um Ausländer besser zu integrieren. Neun so genannte Handlungsempfehlungen wurden «verbindlich verab-schiedet», wie Adrian Gerber vom Bundesamt für Migration erklärt. Kostenpunkt: 130 Millionen Franken pro Jahr.

Geplant ist etwa, flächendeckend «eine gezielte persönliche Begrüssung» für alle Ausländer einzuführen. Die Begrüssungskomitees auf den Migrationsämtern sollen alle Eingewanderten persönlich willkommen heissen und bei dieser Gelegenheit auch eine «Erstberatung» durchführen. Das heisst: Sie müssen den Einwanderern das Angebot an Familienberatung und Berufsberatung präsentieren. Aus den persönlichen Begrüssungsritualen resultieren laut Bericht der TAK zusätzliche Personalkosten von jährlich 15 Millionen Franken.

Zweitens will das Behördengremium die Integrations-fachstellen und die «Kompetenzzentren Integration» personell aufrüsten. Mehrkosten pro Jahr: 6 Millionen Franken. Ausbaupläne hegt die TAK auch bei den «interkulturellen Übersetzern», die den Einwanderern an den Schulen, auf den Sozialämtern und bei Spital- und Arztbesuchen zur Seite stehen. Das kostet pro Jahr 40 Millionen Franken mehr.

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