Ein älterer Mann betrat am Mittwoch die Redaktion des Fernsehsenders TeleZüri und verlangte nach den Initianten des Projekts «Hilfe vor Ort». Unter diesem Titel sammeln verschiedene AZ-Medien Geld für das Schweizerische Rote Kreuz im Libanon. Damit sollen 500 syrische Familien für ein Jahr finanziell unterstützt werden.

Nach einem TeleZüri-Beitrag hatte sich der Unternehmer aus dem Raum Zürich, der anonym bleiben will und keiner grossen Öffentlichkeit bekannt ist, zu einer spontanen Geste entschieden. 100 000 Franken wolle er spenden und das Geld gleich persönlich vorbeibringen.

Den staunenden TeleZüri-Redaktoren erzählte er, wie er bei mehreren Banken Geld habe abheben müssen, um den Betrag in bar vorbeibringen zu können. Der Mann wurde von Chefredaktor Markus Gilli auf die Post begleitet, um das Geld einzuzahlen. Nach mehreren Abklärungen konnte der Betrag nun überwiesen werden. Damit sind bisher 278 000 Franken für «Hilfe vor Ort» zusammengekommen.


So machen Sie mit:
HILFE VOR ORT
Das SRK hat 500 Familien ausgesucht – mit Ihren Spenden sollen sie im Libanon ein Jahr lang ihren Grundbedarf decken können. Derzeit leben 1,2 Millionen registrierte syrische Flüchtlinge unter den 4,5 Millionen Libanesen.
Unsere Redaktion unterstützt die Spendenaktion «Hilfe vor Ort».

Spendenkonto:
Zahlungsvermerk: Hilfe vor Ort
Postkonto: 30-9700-0
Per SMS:
Senden Sie den Text
«HILFEVORORT [Betrag]» an 464
(z. B. «HILFEVORORT 50»)
Spendenseite online:
www.redcross.ch/hilfevorort

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