Er sei «ein Riesenfan von Bastian», sagt Aussenminister Didier Burkhalter über den Schweizer Musiker Bastian Baker. Dieser wiederum bezeichnet den Bundesrat als «wundergeilen Siech».

Bei «Jeder Rappen zählt» sang Burkhalter mit Baker spontan den Bruce-Springsteen-Song «The River». Und als ihn das Fernsehpublikum im Rahmen der Show «Swiss Award» zum Schweizer des Jahres wählte, kam es in der Hallenstadion-Garderobe Bakers gar zur Jam-session für die «Schweizer Illustrierte». Baker hatte den Swiss Award in der Kategorie Show gewonnen. Wieder sangen die beiden «The River». Mit dabei diesmal: Burkhalters Gattin Friedrun.

Schon zuvor war Bastian Baker für Didier Burkhalter aufgetreten. Am Weihnachtsfest des Aussenministeriums (EDA) hatte Baker vor den Diplomaten gesungen. Dieser Auftritt war nicht gratis. «Herr Baker erhielt für seine Vorstellung – ungefähr eine Stunde Konzert – 20 500 Franken», sagt Tilman Renz, stellvertretender Kommunikationschef des EDA. Es handle sich natürlich «um einen Vorzugspreis». Das EDA organisiere jedes Jahr eine Weihnachtsfeier für die Mitarbeiter. Seit 2009 ist dafür jeweils ein Künstler eingeladen. Das Durchschnittsbudget für diesen betrage rund 18 000 Franken, sagt Renz.

Im Rahmen des traditionellen Weihnachtsanlasses Anfang Dezember hatte das EDA auch darüber informiert, dass Bastian Baker an der Initiative «Demokratie ohne Grenzen» partizipieren werde. Der Musiker werde als Projektbotschafter in Ägypten am «The Nile Project» teilnehmen. Es will eine nachhaltige Nutzung des Nil-Beckens fördern.

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