VON NADJA PASTEGA

Letzte Woche testete das Schweizer Fernsehen das Allgemeinwissen der 16 Miss-Schweiz-Kandidatinnen. Und das kam so raus: Die Beautys verwechselten Bundesrat Hans-Rudolf Merz mit Ueli Maurer, das Bundeshaus hielten sie für eine Kirche.

Auch Miss-Kandidatinnen mit Matur hatten grösste Mühe: Bei Swatch-Chef Nicolas Hayek tippten sie auf einen Schauspieler. Die Pointe: Nicht mal das Matterhorn konnten sie auf einem Foto erkennen.

Doofe Missen mit wenig wissen? Damit sind sie nicht allein. Die Universität Zürich testete im Auftrag der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) landesweit 3800 Maturanden.

Die Studie legt auch erstmals eine Statistik der Maturanoten vor. Resultat: Schweizer Maturanden haben beim Rechnen und Schreiben erschreckende Lücken:

Jeder fünfte Maturand erzielte bei der schriftlichen Deutschprüfung eine ungenügende Note (unter 4).

40 Prozent strauchelten bei der schriftlichen Mathematikprüfung – Note «ungenügend».

Maturanden mit dem Schwerpunktfach Pädagogik, von denen viele die Lehrerausbildung anstreben dürften, halten den Negativrekord: Mehr als die Hälfte stürzte im schriftlichen Mathe-Test ab.

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