VON SACHA ERCOLANI

Seit 20 Jahren ist die Miss Schweiz von 1988 erfolgreich im Mode- und Modelgeschäft tätig, unter anderem als Mitorganisatorin und Pressesprecherin der Miss-Schweiz-Wahlen und als Event-Organisatorin. Berger zieht die Fäden hinter den Kulissen. Die stets gut gelaunte Managerin betreut Miss-Finalistinnen in den Vorbereitungscamps, bereitet sie für die grosse Gala-TV-Show vor, kümmert sich in den ersten Wochen wie eine Mutter um die frisch Gekürte.

Und nicht nur das: Obwohl sie zwei Kinder geboren hat – Noemi ist mittlerweilen 15, Shenay 2 Jahre alt –, hat Karina eine perfekte Figur. Auch beruflich ist die Powerfrau sehr erfolgreich. Lange war Christoph Locher einziges Verwaltungsratsmitglied der Miss-Schweiz-Organisation AG. 2005 wurde Karina Berger vom Big Boss in den Verwaltungsrat der Miss-AG berufen. «Karina ist massgeblich an unserem Erfolg beteiligt, ihr Einsatz über die Jahre ist beispiellos», lobte Locher damals. «Deshalb beteilige ich sie am Aktienkapital.»

Wie hoch die Beteiligung ist, wollten die beiden nicht verraten. «Es geht doch nicht nur um Geld! Ich habe viel Herzblut und Energie investiert, und daher freut es mich besonders, dass ich jetzt nicht mehr nur nach aussen ein Bestandteil dieser Firma bin», so Karina Berger. Das Duo Berger/Locher hat die Miss-Schweiz-Wahlen auch zu einem TV-Hit gemacht. Seit 1998 verfolgen regelmässig mehr als eine Million Schweizerinnen und Schweizer die Wahl an den Bildschirmen.

Karina kennt das Schweizer Model- und Missengeschäft wie keine andere: In den 90er-Jahren modelte sie selber sehr erfolgreich, unter anderem auch als Unterwäsche- und Bademodemodel. Sie weiss, was es heisst, jederzeit lächeln und schön sein zu müssen – und seinen Körper stets perfekt zu halten.

Gut möglich, dass sie gemäss Branchen-Insidern nur kurze Zeit nach ihrem Amtsjahr genau darum ihre Brüste vergrössern liess, um an die gut bezahlten Bikini-Jobs heranzukommen. «An mir ist alles echt!», behauptete sie zwar vergangene Woche im Interview mit der Boulevardzeitung «SonntagsBlick».

Doch wie der «Sonntag» weiss, hat die attraktive Brünette da etwas geschummelt. Ein Insider sagt: «Karina arbeitete früher sehr gut als Unterwäsche- und Bademodel – und sie stand damals in der Modeszene offen dazu, dass sie ihre Brüste vergrössert hat.

Fotografen, Stylisten und Make-up-Artisten wussten alle Bescheid.» Auch eine weitere Quelle, ein bekannter Schweizer Fotograf, sieht das so: «Ich dachte, das sei schon längst irgendwo in der Zeitung gestanden, denn bei Karina war es ja offensichtlich, und auf vielen Bikini- und Unterwäschefotos ist es eindeutig sichtbar.»

Auf neuen Bildern sieht der Busen von Berger jedoch wieder flacher aus. Das hat einen Grund: Gemäss zuverlässigen Informationen hat Karina die Silikon-Implantate vor Kurzem wieder entfernen lassen. «Das ist nichts Aussergewöhnliches, es gibt viele Frauen, die ihre Brustimplantate wieder entfernen lassen – vor allem vor Schwangerschaften oder weil es ihnen einfach nicht mehr gefällt», so ein Zürcher Schönheitschirurg.

Daher ist es wohl auch keine Überraschung, dass Karina Berger auf Anfrage ausrichten lässt: «Ich bleibe dabei, an mir ist alles echt, mehr möchte ich dazu nicht sagen.» Und sie hat recht: Jetzt ist wieder alles echt.

Wohl darum hat sie sich auch nie öffentlich gegen Schönheits-OPs gewehrt. «Das Miss-Schweiz-Reglement müsste Schönheitsoperationen ganz klar verbieten, so wie Doping im Sport verboten ist», forderte TV-Legende Kurt Felix (68) letztes Jahr. Doch für die Kandidatinnen-Betreuerin ist schon seit eh und je klar: «Unser Regle ment ist dasselbe wie bei den Miss-Universe- und Miss-World-Wahlen. Wir werden es ganz bestimmt nicht ändern!», sagte Karina schon vor Jahren in einem Interview mit dem «Blick». «Zudem finde ich, eine Schönheitsoperation ist etwas Persönliches, das niemanden etwas angeht.»