Seit dieser Woche ist es offiziell: Schlagersängerin Francine Jordi (37) tritt in die Fussstapfen von Andy Borg (54) und moderiert ab September gemeinsam mit TV-Schönling Alexander Mazza (42) den «Musikantenstadl». Damit katapultiert sich die lange unterschätzte und belächelte Volksmusiksängerin aus Richigen BE endgültig in den internationalen Schlager-Olymp, denn der «Stadl» ist eine der ältesten TV-Shows in Deutschland, er läuft als Eurovisionssendung auch in Österreich und der Schweiz. Weit über 3,5 Millionen Zuschauer schalten jeweils ein.

Jordi schafft also, was aus der Schweiz nur ganz wenigen Moderatoren gelungen ist. Die erfolgreichsten Export-Stars der TV-Unterhaltung waren Michelle Hunziker (38, einst «Wetten, dass...?») und der verstorbene «Verstehen Sie Spass?»-Moderator Kurt Felix.

Für Jordi zahlt sich der Aufstieg auch finanziell aus: Pro «Stadl»-Moderation kassiert sie gemäss Recherchen rund 20 000 Franken – vier bis fünf Shows sind im Jahr geplant. Damit erhält sie nur leicht weniger als Vorgänger Andy Borg, der gemäss der Tageszeitung «Österreich» pro Abend mit Spesen umgerechnet rund 23 000 Franken erhielt. Francine Jordis Manager Wolfgang Kaminski dazu am Telefon: «Generell kommentiere ich Gagen nicht. Ausserdem gibt es in Verträgen eine Stillschweige-Klausel.» Man wolle nun nicht über Geld und künftige Gagen reden, sondern alles ganz entspannt angehen und abwarten, wie die ersten Shows für Francine überhaupt laufen. «Leistung zählt und nicht die Vorschusslorbeeren. Francine Jordi steht mit beiden Beinen auf dem Boden und arbeitet wie eh und je seriös weiter.»

Beruflich könnte es also besser nicht laufen, denn schon bald soll auch ein neues Jordi-Album auf den Markt kommen. Aufgrund des neuen TV-Engagements winken zudem lukrative Werbeverträge und Auftrittanfragen im In- und Ausland. Event-Experten sind sich einig: Francine Jordis Bekanntheitsgrad wird sich enorm vergrössern, und darum kann sie künftig für ihre Auftritte wie zum Beispiel bei der grossen Schweizer Schlagernacht in Luzern noch höhere Gagen verlangen. Zum perfekten Glück fehlt nun nur noch die grosse Liebe, denn frühere Beziehungen zu Männern wie Ex-Radstar Tony Rominger (54) oder Hit-Sänger Florian Ast (39) scheiterten traurig. Vor allem unter der Trennung von Ast litt Jordi 2012 besonders lange und hatte nicht einmal Kraft, an neuen Liedern zu arbeiten. Er betrog sie während CD-Aufnahmen in Los Angeles mit der hübschen Schweiz-Mexikanerin Sol Romero (31). Jordi damals: «Die Liebe wird einen finden. Irgendwann auch wieder mich. Da bin ich mir sicher.»

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