Nach Steve Jobs’ Ableben sind nicht nur Apple-Produkte wie das neue iPhone oder der iPad Verkaufsschlager: Auch mit Jobs unverkennbarem Look, geprägt durch den schwarzen Rollkragen-Pulli, lässt sich Geld verdienen. «Seit seinem Tod gibt es ein enormes Interesse an den sehr ähnlichen schwarzen Turtleneck-Pullis von Zimmerli – unsere Verkäufer in den USA haben derzeit viel zu tun», so Sigrun Wähner, Sprecherin des Aargauer Textilunternehmens Zimmerli.

Die Verkäufe des schwarzen Pullovers, der in Amerika für umgerechnet 150 Franken zu haben ist, haben sich gemäss dem «Minnesota Business Journal» verdoppelt und sind im hauseigenen Web-Shop längst ausverkauft. Auch die US Bekleidungsfirma St. Croix, die einige von Jobs’ Rollenkragenpullis herstellte, berichtet bereits von Lieferengpässen. Das Pendant von Zimmerli ist jedoch noch problemlos erhältlich. «Wir verkaufen in den USA seither rund 50 Prozent mehr von diesen Modellen», so Wähner. In der Schweiz vertreibt das Unternehmen den begehrten Steve-Jobs-Pulli im Outlet in Aarburg – für nur 45 Franken pro Stück.

In der Biografie von Steve Jobs, geschrieben von Walter Isaacson, wollte der Apple-Chef gemäss eigenen Aussagen gar eine Uniform für sich machen lassen. «Also fragte ich Issey, ob er mir ein paar schwarze Rollkragenpullover entwirft, die ich so mochte. Und er machte mir ein paar hundert von ihnen», wird Steve Jobs zitiert. «Das ist es, was ich trage. Ich habe genügend von ihnen, für den Rest meines Lebens.»

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