Die Kunden vermissen Julia sehr», sagt Chef-Bookerin Barbara Eberle von der Zürcher Model-Agentur Option. Sie betreute die Elite-Modellook-Weltgewinnerin während ihrer bisherigen Karriere und erhält noch immer jedoch Woche mindestens eine Job-Anfrage für Julia Saner.

«Julia war bei den Fotografen und Designern sehr beliebt, sie arbeitete stets professionell und war immer absolut zuverlässig. Viele wissen noch gar nichts von ihrer Pause, und darum erhält sie noch immer sehr lukrative Angebote aus aller Welt.»

Egal ob für Labels wie Chanel, Dior, Givenchy oder Valentino – jetzt während der internationalen Fashion-Shows hätte die schöne Bernerin viel Arbeit in den weltweiten Modemetropolen. Noch immer könnte Saner mehrere tausend Franken pro Woche verdienen – und somit entgeht auch ihrer Agentur Option viel Geld an Provision.

Doch wovon viele junge Frauen träumen, darauf hat Julia Saner keine Lust mehr: Nach wenigen Monaten an der Spitze des internationalen Modelbusiness nahm sie sich ein Time-out: «Ich bin auf Heimaturlaub und nehme eine Auszeit», sagte die einstige Muse von Modezar Karl Lagerfeld (79) im September 2011. Wie lang diese Auszeit dauern soll, weiss Julia Saner noch nicht. «Zwischen einem Monat und einem Jahr ist alles möglich. Für mich war Modeln nie ein Traumjob. Ich brauche einen Ausgleich, eine mentale Herausforderung.»

Sie könne sich vorstellen , ein Regie-Studium zu absolvieren, oder die Schauspielschule reize sie ebenfalls. Auf Anfrage vom «Sonntag» bleibt Julia Saner derzeit aber noch wortkarg: «Im Moment gibt es keine Neuigkeiten.» Von einem Model-Comeback will sie nichts wissen, und was sie sonst für Pläne hat, darüber will sie auch nicht reden.

Barbara Eberle findet das schade: «Nicht nur unsere Kunden, auch wir würden gern wieder mit Julia arbeiten», sagt die Model-Expertin. «Unsere Türen sind immer offen.»

Mehr Themen finden Sie in der gedruckten Ausgabe oder über E-Paper!