Wer sich für einen intimen Einblick in die pompöse Villa «Bella Vista» von Verleger Jürg Marquard (70) interessiert und wissen will, welche Autos der Jetsetter fährt und vor welchem Kamin er mit seiner Familie Weihnachten feiert, kann das ab sofort beim Videoportal Youtube nachschauen. Denn Vincent Lehmann alias Rapper Young V, zeigt, was sein Stiefpapi Jürg Marquard besitzt: Für seinen ersten eigenen Song drehte der 20-Jährige auf Marquards Grundstück und in dessen Hollywood-mässigen Traumvilla einen aufwendigen Musik-Videoclip.

Gemeinsam mit dem kalifornischen Rapper Rayven Justice (24) präsentiert sich Vincent Lehmann im Video als erfolgreicher Musik-Mogul, wie man es von amerikanischen Rap-Superstars gewohnt ist – und bedient ein entsprechendes Klischee nach dem anderen: schöne Frauen, teure Autos, Luxusuhren und Prunkvilla. Mehr als vier Minuten dauert das an der Zürcher Goldküste in Herrliberg gedrehte Musikvideo.

Von der ersten Sekunde an geizen die Macher nicht mit Protz: Mit einem Privat-Helikopter landet Neu-Rapper Vincent Lehmann mit seinem Kumpel mitten Jürg Marquards Parkanlage. Weiter geht es damit, dass die Musiker beinahe den gesamten Wagenpark in Marquards luxuriöser und überdimensional ausgebauter Garage zeigen. Ganz besonders stolz scheint man auf den Bugatti Veyron zu sein. Die einfachste Ausgabe dieses Rennwagens, der es von 0 auf 100 km/h in 2,5 Sekunden schafft, kann man ab 1,3 Millionen Franken erwerben.

Der Stiefvater des Rappers, der auf der ganzen Welt Immobilien besitzt und dazu die 50-Meter-Jacht «Azzurra II», kann sich all den Luxus locker leisten: Jürg Marquard zählt laut dem Magazin «Bilanz» mit einem geschätzten Vermögen von bis 400 Millionen Franken zu den reichsten Schweizern. Erst vor kurzem finanzierte er die halbe Million Franken teure Hochzeit seiner Stieftochter Bianca Gubser (26) mit – vor zwei Wochen heiratete sie im Fünfsternehotel Badrutt’s Palace in St. Moritz den türkischstämmigen Milliardärssohn Ahmet Keyman (30).

Noch ist das Video von Vincent Lehmann auf Youtube kein Hit, denn bisher haben es trotz der Mühe und der teuren Produktion nur 35 000 Leute angesehen. Und die Kommentare der Youtube-Nutzer sind vernichtend – teilweise unter der Gürtellinie. Im Vergleich: Das Video zum Song «Welcome to St- Tropez» des Basler DJ Antoine (40) wurde über 140 Millionen Mal angeschaut.

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