Seit acht Wochen in den Top 10 der englischen Club-Charts, weit über 300 000 Klicks auf YouTube, Traum-Downloadzahlen und in den angesagtesten Clubs von London spielen die DJs Kirsty Bertarellis neuen Song rauf und runter.

Mit «Hands High» hat die Wahlschweizerin einen echten Hit gelandet. «Es freut mich sehr, dass der Titel so gut ankommt», sagt die Pop-Sängerin zum «Sonntag». Schon vor der Veröffentlichung habe ihre Plattenfirma daran geglaubt und sie ermutigt. «Doch dass es so ein Hit würde, hätte ich niemals gedacht.»

Vor rund drei Jahren stieg Bertarelli als Sängerin ins Popbusiness ein. Die Frau von Alinghi-Besitzer und Milliardär Ernesto Bertarelli (44) veröffentlichte damals ihr Debütalbum «Elusive», bei dem sie auch die Songtexte schrieb. Das im Januar 2010 erschienene Werk erreichte damals immerhin die Top 20 der Schweizer Hitparade.

Doch erst jetzt, mit ihren neuen Popsongs, startet die einstige Miss England (1988) richtig durch: «Ich habe hart daran gearbeitet und mich auch dank meinen tollen Produzenten immer weiter entwickelt», sagt Kirsty Bertarelli. «Ich liebe es, zu singen und zu komponieren.» Einen Hit könne man nicht mit Geld kaufen, die Musik müsse die Herzen der Menschen berühren. Sie arbeitet derzeit schon an zwei weiteren Alben, die noch in diesem Jahr erscheinen sollen.

Und sogar auch schon ganz oben in der Hitparade war die zweifache Mutter vertreten: Für die Band All Saints schrieb sie einst den Nummer-1-Hit «Black Coffee». Wie viel Geld Kirsty Bertarelli mit ihrer Musik bisher verdient, will sie nicht verraten: «Es ist auf jeden Fall genug, um davon leben zu können.»

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