Dank der «Let’s Dance»-Moderatorin und «Das Supertalent»-Jurorin Sylvie Meis (37) hat es Maurice «Momo» Mobétie (35) in den internationalen Jetset geschafft – an der Seite seiner millionenschweren Freundin darf der Besitzer des Zürcher Flamingo-Clubs nun begehrte VIP-Anlässe wie unter anderem das Filmfestival in Cannes oder Formel-1-Rennen besuchen.

Das plötzliche Rampenlicht brachte dem Gastro-Unternehmer in den letzten Wochen jedoch einige Negativschlagzeilen ein: Der Schweizer Freund von Meis sei ein Betrüger und handle in seinem Club mit Drogen, so die bösen Vorwürfe in diversen deutschen Boulevard-Magazinen. Zudem lasse er sich finanziell von Sylvie Meis aushalten.

Nun wehrt sich Frauenschwarm Maurice Mobétie und macht gleichzeitig der Zürcher Polizei Vorwürfe: «Glauben Sie, dass ein Schwarzer, der Aston Martin fährt und in einer Villa am Zürichsee wohnt, nicht ständig von der Polizei beobachtet und kontrolliert wird?», wird Mobétie im deutschen Magazin «inTouch» zitiert. Er sei ein hart arbeitender Geschäftsmann und habe weder mit Drogen noch mit Betrugsfällen etwas zu tun. Die unterschwelligen Rassismus-Anschuldigungen kommen bei Marco Cortesi, Sprecher der Stadtpolizei Zürich, nicht gut an: «Den Vorwurf, dass die Stadtpolizei dunkelhäutige Personen vermehrt kontrolliert, weise ich vehement zurück. Um eine Personenkontrolle durchführen zu können, müssen immer Verdachtsmomente gegeben sein, dies ungeachtet der Herkunft, Hautfarbe oder anderer äusserer Merkmale.»

Aus Gründen wie unter anderem dem Amtsgeheimnis kann Cortesi zu Maurice Mobétie keine Angaben machen, erklärt aber: «Kriterien für eine Personenkontrolle können zum Beispiel verdächtiges Verhalten, Örtlichkeit, polizeibekannte Personen und Gruppen sein, oder wenn eine konkrete Anzeige oder ein Fahndungsauftrag vorliegt. Es ist uns bewusst, dass eine Polizeikontrolle, selbst wenn sie aufgrund von polizeispezifischen Verdachtsmomenten zustande kommt, als unangenehm erlebt werden kann.»

Dass Mobétie in diesen Tagen in Zürich in eine Polizeikontrolle gerät, ist unmöglich: Er schippert derzeit auf einer feudalen Charter-Jacht mit seiner neuen grossen Liebe durch das Mittelmeer und geniesst die Sonnenstunden. Sylvie Meis bezahlt die Luxusferien. Sie kann es sich leisten: Meis war 8 Jahre mit Fussballstar Rafael van der Vaart (32) verheiratet. Das Paar trennte sich 2013, und sie erhielt von ihm eine Abfindung von umgerechnet 5,2 Millionen Franken. Dazu ist Meis gemäss «Bild»-Zeitung die bestbezahlte TV-Moderatorin in Deutschland: Für rund 160 Drehtage im Jahr erhält sie vom Sender RTL bis zu 4,5 Millionen Franken. Ihr Vermögen wird auf umgerechnet über 25 Millionen Franken geschätzt.

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