Der smarte «Weltwoche»-Chef und die attraktive UBS-Managerin: Roger Köppel (48) und seine Ehefrau Bich-Tien (37) sind in der Zürcher Highsociety ein Powerpaar. Beide haben eine steile Berufskarriere gemacht – und ein gemeinsames Familienglück gefunden: Sie sind stolze Eltern zweier Söhne im Alter von dreieinhalb und knapp zwei Jahren.

Nun widmet sich Bich-Tien Köppel ganz der Familie. Sie hat ihre Stelle als Portfolio-Spezialistin bei der UBS gekündigt. «Ich möchte mich nun ganz der Erziehung unserer beiden Kinder widmen – viel Zeit mit ihnen verbringen und Vollzeitmami sein», sagt die Zürcherin mit asiatischen Wurzeln, die im Jahr 2000 ihr Volkswirtschaftsstudium an der Universität St. Gallen abschloss und seither in der Finanzindustrie arbeitete.

In Bankkreisen wurde nach ihrer Kündigung zunächst vermutet, die Managerin wechsle zur Konkurrenz – oder werde sich im «Weltwoche»-Verlag engagieren, dessen Alleineigentümer ihr Mann ist. Sie habe absolut keine solchen Absichten, sagt sie. Bich-Tien Köppel: «Gut möglich, dass ich in Zukunft eine neue Herausforderung annehme, doch momentan ist gar nichts in Aussicht.» Roger Köppel sorgte kürzlich für Aufsehen, als er in der «Weltwoche» Kinderkrippen kritisierte. Für ihn selbst sei «der Hort die Hölle» gewesen, lieber wäre er als Kind zu Hause geblieben. «Ich hasste das Spielen in der Gruppe», schrieb er, und die Aufseherinnen bezeichnete er als «uniformierte Schreckschrauben, vor denen man nur flüchten wollte».

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