VON SACHA ERCOLANI UND KURT-EMIL MERKI

Einmal beim Schweizer Fernsehen (SF) eine grosse Samstagabend-Liveshow zu präsentieren – das ist der Traum vieler TV-Moderatorinnen. Für Tanja Gutmann (33) wird er möglicherweise bald wahr. Gemeinsam mit Publikumsliebling Sven Epiney (39) ist die Solothurnerin für die Moderation der Mister-Schweiz-Wahlen vorgesehen, die am 2. April stattfinden werden. SF 1 überträgt den Event live aus der Bodensee-Arena in Kreuzlingen. TSR hat sich entschlossen, den Anlass nicht mehr zu programmieren.

Zwar präsentiert Tanja Gutmann seit Oktober die Rubrik «Ein Dorf hilft» in Röbi Kollers Samstagabend-Show «Happy Day». Dies ist aber nur eine Nebenrolle, die Einspielungen werden zum grössten Teil aufgezeichnet. Nun steht sie möglicherweise bald selber im Hauptprogramm auf der grossen Bühne – und sie freut sich riesig: «Ich bin sehr glücklich, dass man mich angefragt hat», schwärmt sie. Das zeige ihr, dass man beim Schweizer Fernsehen mit ihrer Arbeit zufrieden sei und ihr Vertrauen schenke. Noch sind die Verträge nicht unterschrieben. Sowohl das Schweizer Fernsehen als auch Tanja Gutmann hoffen aber, dass man sich bald einigen wird.

Seit ihrem Miss-Schweiz-Jahr 1997 sammelte Gutmann laufend Erfahrungen als Fernseh- und Eventmoderatorin – unter anderem beim Privatsender Tele M1, der wie «Der Sonntag» zu den AZ Medien gehört.

Auch Urs Brülisauer (39), Chef der Mister-Schweiz-Organisation, würde sich freuen, wenn der Einsatz von Tanja Gutmann zustande käme. «Tanja hat schon oft bewiesen, dass sie das Zeug zu einer grossen Moderatorin hat», so Brülisauer. Ende Februar reist Urs Brülisauer mit den zwölf Mister-Kandidaten in die Wüste nach Dubai. Im neuen Mövenpick Ibn Battuta Gate Hotel werden die Finalisten für die Wahl vorbereitet.

Einen Favoriten für die Nachfolge von Jan Bühlmann (23) hat Tanja Gutmann nicht: «Als Moderatorin werde ich ohnehin neutral sein müssen», so Tanja, die bereits ihren Traummann gefunden hat – den Glarner Fotografen Siro Micherolis (38). Tanja Gutmann: «Ich werde die Kandidaten in diesem Jahr sicher etwas genauer unter die Lupe nehmen.»

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