Sie ist das derzeit mit Abstand erfolgreichste weibliche Model der Schweiz. Diese Woche defilierte Nadine Strittmatter (31) an der prestigeträchtigen Chanel-Modeshow in Rom für die Kreationen von Modezar Karl Lagerfeld (82) über den Laufsteg. «Noch nie habe ich in meiner schon langen Karriere so viel gearbeitet wie jetzt. Im Schnitt bin ich an sechs Tagen die Woche voll im Einsatz», sagt Strittmatter am Telefon. Da sie mittlerweile gemäss eigenen Angaben aber überhaupt nicht mehr gerne um die Welt fliegt und in Hotels übernachtet, sei sie froh, die meiste Zeit für das Modehaus Chanel in Paris arbeiten zu können. «Trotz den Anschlägen fühle ich mich in dieser Stadt sehr wohl, und langsam normalisiert sich die Lage hier wieder. Es war schrecklich, doch das Leben muss weitergehen.»

Die aktuellen Gerüchte, sie habe sich von ihrem letzten Freund getrennt und lebe wieder als Single, will Strittmatter nicht kommentieren: «Über mein Liebesleben gebe ich keine Auskunft mehr, denn das setzt eine allfällige Beziehung dann nur unter Druck, und eigentlich sollte es doch leicht und jungfräulich bleiben!» Trotzdem verrät das Model, dass sie sich auf jeden Fall einmal eine Familie mit Kindern wünscht. Nadine Strittmatter: «Aber noch bin ich nicht bereit dafür und möchte meine Zeit in meine Karriere investieren.» Sie habe noch genug Zeit, um sesshaft zu werden. Paris ist derzeit vor allem aus beruflichen Gründen ihre Wahlheimat, doch ihre Wurzeln sind in der Schweiz: «In meiner kurzen Freizeit bin ich am liebsten bei Freunden oder bei meinen Eltern in Arosa. Ich liebe die Berge und die Natur. Die Schweiz ist ein traumhaftes Land.»

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