In den Metall-Sicherheitsbügel des Sessels lackierte sie zuvor mit rotem und weissem Nagellack das Logo ihres neuen Albumtitels «Revolution» ein. Der Beitrag aus den Schweizer Alpen zeigte bei den Fans aus aller Welt Wirkung, mehr als 306 teilten bisher den Tweet.

Bei Gstaad Tourismus hat man für solche PR-Aktionen kein Verständnis: «Klares Nein!», so die Antwort der PR-Verantwortlichen Kerstin Sonnekalb auf die Frage, ob es erwünscht sei, wenn Gäste Liftstangen oder gar Gondeln beschriften und dann auf Twitter oder Facebook posten. «Wenn die Reparatur der Beschädigungen Kosten verursachen und die Vandalen zweifelsfrei identifiziert sind, sollten sie durchaus damit rechnen, dass sie zur Rechenschaft gezogen werden.»

Trotzdem will man VIP-Gast Madonna vor ihrer Abreise nicht zur Rede stellen und nimmt sie sogar in Schutz. Kerstin Sonnekalb: «Dieses Foto zeigt lediglich eine bekritzelte Liftstange, hat aber keine Beweiskraft bezüglich der Täterschaft. Den Tatbestand der Sachbeschädigung liesse sich im kleinen Stil als erfüllt betrachten, aber nur weil Madonna das Bild gepostet hat, heisst es noch nicht, dass sie es auch war.»