Händchen haltend schlendern sie durch die Stadt der Liebe – die Reise nach Paris ist der erste gemeinsam Kurztrip von Jennifer Santner (25) und Jharvari Brade (29). Die Luzernerin, die im letzten Frühling von der englischen Königin Elisabeth (90) höchstpersönlich als beste Nachwuchsgastronomin des Landes geehrt wurde, war lange Single und wünschte sich so sehr eine Beziehung. Prinz Harry (32) sei doch noch Single, wie sie selbst auch, scherzte Santner nach dem Treffen mit der Queen – genau so einen Mann wie Harry wünsche sie sich.

Der Traum, Prinzessin zu werden, ging bisher nicht in Erfüllung, und Santners neuer Freund hat nicht rote, sondern schwarze Haare. Und er ist auch kein Adliger: «Bei mir hat es endlich gefunkt», bestätigt sie auf Anfrage die neue Liebe.

Ob die beiden schon Heirats- und Kinderpläne schmieden, darüber will Jennifer Santner nicht sprechen, das sei Privatsache.

Viel Zeit hat das frischgebackene Paar nicht füreinander, denn Jharvari Brade arbeitet als Küchenchef im Londoner Nobelhotel «One Aldwych» bis zu 12 Stunden am Tag und Jennifer Santner als Managerin des Londoner In-Restaurants «Fenchurch» nicht weniger. Zudem wird die junge Gastronomin noch ab und zu im Buckingham-Palast in die Dienste von Queen Elizabeth II gestellt, zuletzt vor wenigen Wochen: «Ich durfte beim Statevisit von Columbia mithelfen», verrät Santner. Die Arbeit im Palast sei immer sehr gut organisiert, absolut nichts dürfe dem Zufall überlassen werden oder falsch laufen. «Es war sehr streng, diesen Event vorzubereiten, allein vier Tage lang mussten wird das goldene Besteck polieren und am Tisch auf den Millimeter genau das Gedeck abmessen. Das Nachtessen mit den rund 170 Gästen dauerte dann nur knapp 1½ Stunden.» Dafür kommt man den Königlichen ganz nahe. Ein Leben in der Schweiz kann sich die Wahl-Engländerin nicht mehr vorstellen: «Je länger ich hier in London wohne und lebe, desto weniger kann ich mir vorstellen, zurück in die Schweiz zu kommen», sagt Santner. «Wenn ich meine Familie treffe, ist mir das meistens viel zu ruhig und unspontan. In London ist immer was los!»

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