Im Schatten seiner Ehefrau

Unternehmerehepaar Christa Rigozzi und Giovanni Marchese. Foto: Thomas Buchwalder

Unternehmerehepaar Christa Rigozzi und Giovanni Marchese. Foto: Thomas Buchwalder



Christa Rigozzi ist auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Jetzt will auch ihr Mann Giovanni durchstarten.
Eigentlich müsste der gelernte Schaufenster-Dekorateur Giovanni Marchese (38) gar nicht mehr arbeiten, denn seine Ehefrau könnte locker eine 10-köpfige Familie ernähren: Unter den ehemaligen Schweizer Schönheitsköniginnen ist Christa Rigozzi (33) die unangefochtene Spitzenreiterin – sie verdiente rund 550 000 Franken während ihres Amtsjahres. Und wer die quirlige Tessinerin heute für einen Firmen-Event oder eine Gala als Moderatorin buchen will, muss gemäss Recherchen dafür bis zu 8000 Franken pro Auftritt hinblättern. Für eine Werbekampagne sind es zum Teil Beträge im sechsstelligen Bereich.

Nun hat Giovanni Marchese vor kurzem seinen Job als Schaufenster-Dekorateur bei Manor gekündigt. Aber nicht weil seine Frau so gut verdient, sondern weil er selber als Unternehmer sein Glück versuchen will: «Es stimmt, Giovanni will sich selbstständig machen und ist in den Vorbereitungen seiner Firmengründung», sagt Rigozzis Manager Raffy Locher (56). Der gebürtige Tessiner mit den sizilianischen Wurzeln, der mit Christa Rigozzi seit dem 20. August 2010 verheiratet ist, will eine Einrichtungs-Firma aufbauen und wohlhabenden Leuten dabei helfen, ihre Wohnungen und Häuser zu gestalten und einzurichten.

Auch Kinder sind geplant
Giovanni Marchese kann seine künftigen Kunden jederzeit in seine eigene Villa – ein Vorzeigeobjekt – einladen. Gemeinsam mit seiner Frau plante und baute er in Monte Carasso TI ein Traumhaus. Das luxuriöse Anwesen ist nur einen Steinwurf von Christa Rigozzis Elternhaus entfernt und hat einen grossen Infinity-Pool, wie es ihn sonst in exklusiven Ferienresorts gibt. Und wenn es nach der schönen Ex-Miss-Schweiz geht, wird darin eines Tages der eigene Nachwuchs baden: «Ich will unbedingt Kinder», sagte Christa Rigozzi im Interview mit der «Schweizer Illustrierten». «Aber mit einem Job wie meinem will das gut geplant sein. Giovanni und ich reden sehr offen darüber und haben auch schon eine Vorstellung davon, wann es so weit sein soll.»

Mehr Themen finden Sie in unserer gedruckten Ausgabe oder über E-Paper

Artboard 1