Lara Dickenmann (27) outet sich am Telefon: «Ja, ich bin glücklich verliebt». Ihr neues Liebes-Glück ist jünger, spielt ebenfalls Fussball und lebt in der Schweiz – die beiden führen eine Fernbeziehung und telefonieren täglich. Gefunkt habe es am Rande eines Fussball-Events.

Mehr zu ihrer neuen Beziehung will die letztjährige Champions-League-Gewinnerin und mehrfache französische Meisterin nicht verraten. Dickenmann: «Ich will meine Beziehung schützen und mein Privatleben habe ich nie mit der Öffentlichkeit geteilt. Bei Fussballerinnen ist das ja wohl auch nicht so spannend wie bei den männlichen Stars.»

Nicht nur das: Die offensive und schussstarke Mittelfeldspielerin verdient auch einiges weniger als ihre Schweizer Kollegen wie Xherdan Shaqiri (21), Alex Frei (32) und Co. – gemäss eigenen Angaben umgerechnet nur rund 4000 Franken im Monat. Im Vergleich: Basels Superstar Shaqiri hat derzeit ein Angebot von Galatasaray Istanbul und würde da rund 4 Millionen Franken pro Jahr verdienen. «Von solchen Summen können wir Frauen nur träumen. Reich wird man als Profifussballerin definitiv nicht», sagt Dickenmann. «Mit dem Fixeinkommen, den Einsätzen in der Schweizer Nati und einigen wenigen Sponsoring-Verträgen kann ich aber ganz gut leben.»

Auch nach ihrer Karriere möchte die einstige «Spielerin des Jahres» und 59-fache Nationalspielerin (22 Tore) im Fussball-Geschäft bleiben. «In welcher Form das sein wird, weiss ich noch nicht, aber ich habe immerhin neben dem Sport auch ein Wirtschaftsstudium-Abschluss und daher einige Möglichkeiten», so Lara Dickenmann, die auch diese Saison mit Olympique Lyon wieder Landesmeisterin werden will. «Fussball ist meine grosse Leidenschaft, das wird wohl mein ganzes Leben so bleiben.»

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