Das Vermögen ihres Ehemannes Tomaso Trussardi (33) wird auf 250 Millionen Franken geschätzt, und auch Michelle Hunziker (39) ist längst aus eigener Kraft steinreich: Mit ihren TV-Shows und Werbeverträgen verdient sie noch immer mehrere Millionen Franken im Jahr. Erst vor kurzem unterzeichnete sie mit UPC Schweiz einen lukrativen Fernseh-Werbevertrag. «Ich bin sehr selektiv und mache wenig Werbung, weil man in der Öffentlichkeit glaubwürdig bleiben muss», sagt die Ex-Frau des italienischen Superstars Eros Ramazzotti (52) zur «Schweiz am Sonntag». «Das Spielfilm- und Serien-Angebot von UPC ist mein Favorit.»

«Zweiten Wohnsitz fände ich toll»
Noch wohnt Hunziker mit ihrem italienischen Gatten und den zwei gemeinsamen Kleinkindern in der Modemetropole Mailand und zahlt in Italien ihre Steuern. Und nicht wenig, denn im schönen Süden wird ein progressiver Steuersatz auf die Nettoeinkünfte angewandt. Die Steuersätze liegen je nach Einkommen zwischen 23 und 45 Prozent und sind somit mit den Deutschen vergleichbar.

Mit einem Zweitwohnsitz in der Schweiz, wo Hunziker ebenfalls viele Engagements hat, könnte sie mit einem guten Treuhänder viel Geld sparen. «Einen zweiten Wohnsitz in der Schweiz fände ich schon toll. Deshalb halten wir immer die Augen auf», antwortet sie auf Anfrage, ob es stimme, dass sie eines Tages wieder in der Schweiz wohnen wolle. Geboren wurde sie in Sorengo bei Lugano. Aber vielleicht möchte die fürsorgliche Karriere-Mutter künftig auch einfach nur einen sicheren Hafen in der neutralen Schweiz besitzen. Denn die aktuelle politische Weltlage bereitet ihr grosse Sorgen: «Was im Moment in der Welt passiert, finde ich wirklich tragisch und natürlich ist das auch bei uns zu Hause Thema. Und sicher ist man in diesen Zeiten auch vorsichtiger und überlegt sich, wo man hingeht.»

Dies spricht jedoch nicht gegen einen Familienzuwachs. Michelle Hunziker: «Ich fände es schön, wenn zu den drei Töchtern noch ein Junge dazu käme. Aber jetzt kümmere ich mich erst mal um die beiden Kleinen und um meinen Job und dann sehen wir später weiter.»

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