Es ist vorbei. «Nach 15 wundervollen Jahren in der Kunstwelt habe ich mich entschlossen, meine Galerie in London zu schliessen», schreibt Kashya Hildebrand (54) auf der Website ihrer gleichnamigen Galerie. Die Ex-Partnerin von Philipp Hildebrand (51), des ehemaligen Präsidenten der Schweizerischen Nationalbank, war ursprünglich in der Finanzwelt tätig, wo sie für einen Hedgefonds arbeitete und auch ihren späteren Mann kennen lernte. Zusammen haben sie ein Kind.

Kashya eröffnete ihre erste Galerie in New York, dann eine in Genf, und als Philipp Hildebrand ins SNB-Direktorium berufen wurde, auch eine in Zürich. Diese schloss sie, nachdem die Familie nach London zog, wo ihr Ehemann beim Finanzriesen Blackrock anheuerte. Kashya Hildebrand verkaufte vor allem Werke von Künstlern aus dem Orient. In ihrer letzten Ausstellung hingegen zeigte sie Werke von Künstlern aus aller Welt, aus Finnland, Frankreich, den USA, Korea und China.

Die Galeristin schreibt auf der Homepage, dass die Galerie in «virtueller Form» weiterexistieren werde. Sie selbst werde künftig als «Kunstberaterin» arbeiten. Kashya eröffnete die an der Londoner 22 Eastcastle Street gelegene Galerie erst vor kurzem. Warum sie sie nach nur wenigen Ausstellungen wieder schloss, wollte sie gegenüber der «Schweiz am Sonntag» nicht beantworten. Kashya Hildebrand liess E-Mail-Anfragen unbeantwortet.

Das Ehepaar Kashya und Philipp Hildebrand trennte sich nach dem Devisenspekulationsskandal, der zum Rücktritt des SNB-Präsidenten führte. Hildebrand ist inzwischen mit der Milliardenerbin Margarita Louis-Dreyfus (51) zusammen.

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