VON SACHA ERCOLANI

Whitney Toyloy (19) generierte in ihrem Amtsjahr einen Umsatz von ungefähr 450 000 Franken, von denen sie rund 300 000 Franken behalten darf. Das sind etwa 80 000 Franken weniger als bei ihrer Vorgängerin Amanda Ammann (22). Auch die Geschenke, darunter ein Auto im Wert von 36 000 Franken, bleiben bei der zukünftigen Ex-Miss.

Die Miss-Schweiz-Organisation zieht von den Honoraren der Missen und der Siegerin rund 30 Prozent ab – darin enthalten sind Sozial- und Versicherungsleistungen sowie der Aufwand für das Management. Mit den Missen und dem Sponsoring erzeugt Veranstalter Christoph Locher (57) einen Umsatz von «mehr als 1 Million Franken», wie er sagt. Hauptsponsoren sind Lancia, Vögele Shoes, Nivea, Jelmoli-Versand und Migros Léger.

Auch das Schweizer Fernsehen (SF) profitiert: Es nimmt rund 400 000 Franken Sponsoring- und Werbegelder ein – für einen 5-minütigen Werbeblock vor und nach der Sendung sowie für einen etwas kürzeren «Unterbrecherblock». Die Preise werden nach der erwarteten Einschaltquote berechnet. 2008 sahen rund 1,2 Millionen Zuschauer die Krönung.