Am 21.Dezember 2012 endet der Mayakalender – und damit die Welt, wie viele Personen glauben und immer wieder ankündigen. Wer vor kurzem noch spottete über Nostradamus, die Johannes-Offenbarung oder den Maya-Kalender, fragt sich angesichts der täglich wachsenden Krisen auf der ganzen Welt, ob nicht vielleicht doch etwas dran sein könnte an dieser sogenannten Endzeit.

«Keine Panik, die Welt geht am 21. Dezember nicht unter», entwarnt Elizabeth Teissier. «Wenn man den verschiedenen Übersetzern der Maya-Vorhersagen trauen kann, beginnt dann lediglich eine neue Phase des Kalenders. Es steht aber nirgends etwas von einem Ende der Welt, sondern eher vom Beginn einer neuen Ära.» Teissier glaubt, dass wir schon seit Anfang 2011 in einer grossen Umwälzung sind und diese wahrscheinlich 2013 und 2014 den Höhepunkt erreicht: «Die allermeisten Katastrophen, die derzeit sichtbar und unsichtbar zum Ausdruck kommen, wurden von Menschen gemacht.»

Die Astrologin nennt das, was sich nun auswirkt, die Folgen unserer Todsünden, denn die Erde sei ein Lebewesen, das atme und derzeit auch sehr leide. Elizabeth Teissier beruft sich auf das intuitive und jahrtausendealte Wissen der Verflechtungen der Welt – kritisch geht sie vor allem mit den grossen Organisationen, Interessenverbänden und Regierungen ins Gericht: «Wenn ich sehe, dass es keine Einigung beim Klimaschutz gibt, dass der Raubbau der Rohstoffe immer grösser wird, dass die Atomkraft ausgebaut wird und dass die Banken die Gewinner ihrer Gier sind, dann mache ich mir Sorgen», sagt Teissier. «Wie viele weitere Katastrophen sind nötig, damit wir das Schlimmste für unsere Generation und kommende Generationen verhindern?»

Die Astrologin, die seit Jahrzehnten unter anderem auch für viele internationale Stars Horoskope erstellt, hofft, dass die Menschheit doch «bald noch zur Vernunft kommt» und der Erde deutlich mehr Sorge trägt. Wie man sich auf die grossen Herausforderungen der nächsten Jahre vorbereiten kann, um der Zukunft gelassen und optimistisch entgegenzusehen, verrät Elizabeth Teissier nun in ihrem neuen Buch («2012–2016. Weltkrise und Neubeginn: Die Horoskope der Staaten und Ihre persönlichen Sterne»). Teissier: «Die Jahre der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Krisen sind noch nicht vorbei.»

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