VON CLAUDIA MARINKA

1. Ursula Haller (BDP/BE):«Ich bete selten, aber dann umso inniger. Wenn ich Hilfe oder Unterstützung brauche oder für eine mir nahestehende Person um Beistand bitte.»

2. Peter Malama (FDP/BS):«Ich denke jeden Tag daran, dass nichts selbstverständlich ist von dem, was mir im Leben geschenkt wird. Dies anzuerkennen, zu verdanken und auch auszusprechen, ist auch eine Art Gebet.»

3. Pius Segmüller (CVP/LU): «Ich bete täglich, einmal länger und Stossgebete. In Dankesform oder Bittgebet. Jeden Sonntag und wenn ich an einer Kirche vorbeigehe, mache ich einen Kurzbesuch.»

4. Yvonne Gilli (Grüne/SG): «Ich besuche Kirchen öfter ausserhalb von Gottesdiensten. Das tägliche Gebet ist für mich Besinnung nach innen.»

5. Roberto Schmidt (CVP/VS): «Ich bete täglich, immer in Verbindung mit den Verstorbenen, zu denen ich ein besonderes Verhältnis pflege.»

6. Werner Messmer (FDP/TG): «Ich bete in allen Situationen. Für die guten bringe ich meine Dankbarkeit zum Ausdruck, für die schwierigen bitte ich um Weisheit, Beistand und Kraft.»

7. Jacques-André Maire (SP/NE): «Ich bete täglich mehrmals. In meiner Jugend habe ich an Gott gezweifelt, bis ich durch persönlich Erlebtes zum Glauben gekommen bin.»

8. Oskar Freysinger (SVP/VS): «Ich bete im Alltag immer wieder. Das ist eine sehr persönliche Beziehung zu Gott. In die Kirche gehe ich für Hochzeiten, Kommunionsfeiern, Begräbnisse.»

9. Margret Kiener Nellen (SP/BE): «Ich glaube an Gott, bete täglich und gehe regelmässig in die Kirche. Als junge Person war ich Atheistin.»

10. Hans Grunder (BDP/BE): «Für mich bedeutet der Glaube, sich gegenüber Menschen möglichst nach den Glaubensgrundsätzen zu verhalten, was mir aber auch nicht immer gleich gut gelingt.»

11. Alec von Graffenried (Grüne/BE): «Angesichts des Elends, der Ungerechtigkeit und der himmelschreienden Schicksale in der Welt zweifle ich an Gott und frage mich, ob es eine göttliche Vorsehung gibt.»

12. Christophe Darbellay (CVP/VS): «Ich bete, wenn ich Hilfe brauche oder ein schwieriges Problem lösen muss. In die Kirche gehe ich regelmässig, aber nicht jeden Sonntag.»

13. Ulrich Giezendanner (SVP/AG): «Ich habe nie an Gott gezweifelt. Obwohl mein ältester Sohn und meine Frau gestorben sind, akzeptierte ich seine Entscheidung und betete.»

14. Andrea Geissbühler (SVP/BE): «An Gott gezweifelt habe ich, als meine geliebte Tante früh an einem Hirntumor starb und sie sechs Kinder zurücklassen musste – und als mein 7-jähriger Cousin starb.»

15. Sep Cathomas (CVP/GR): «Ich bete auf Wanderungen, in ruhigen Momenten – gerade wenn es mir in Sinn kommt.»

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