Nein, das war keine Bagatelle im jugendlichen Übermut – auch wenn es Maurer so sieht und als Sportminister damit den Ball flach halten will. Dragovics Aussetzer war kein Einzelfall auf Basler Seite: Die FCB-Fans foutierten sich mit Sprechgesängen um die Nationalhymne, Xherdan Shaqiri zeigte den Luzerner Fans den Mittelfinger und Marco Streller sagte, FCL-Präsident Walter Stierli solle sich «an diesem komischen See alleine betrinken». Von Yann Sommers Zungenspielen gar nicht erst zu reden.

Bei allem Respekt vor den grandiosen Erfolgen des FC Basel: All diese Vorfälle legen eine Arroganz offen, die leider auch von fehlendem Charakter zeugt. Das war nicht der FC Basel, sondern der FC Primitiv.

Mehr Themen finden Sie in der gedruckten Ausgabe oder über E-Paper!