Bei dieser Ausgangslage sind verunsicherte Anleger bisher mit ihrem Geld in Fonds geflüchtet. Doch sie sind immer weniger bereit, sich von den Banken melken zu lassen. Als Alternative bieten sich die ETFs an. Exchange Traded Funds sind Anteile, die an den Börsen direkt kotiert sind und täglich ohne Formalitäten zu minimalen Courtagen gehandelt werden können.

Die Banken sind nicht erfreut, nur widerwillig machen sie in diesem Geschäft mit. Aber die Popularität der ETFs lässt ihnen keine Wahl. Sie werden von der Nachfrage überrannt, es finden sogar laufend Umtauschoperationen aus klassischen Fondsanteilen in ETFs statt. Bereits sind 181 ETFs an der Schweizer Börse kotiert.

Die Credit Suisse hat als eine der ersten Banken den Braten gerochen und schwingt sich auf den neuen ETF-Schnellzug. Alleine in diesen Tagen legt sie 16 neue ETF-Produkte auf. Bei entsprechend grosser Nachfrage. Sie will in der Schweiz klar die Führerschaft übernehmen. In diesen unsicheren Börsenzeiten wird das ungestüme Wachstum der ETFs anhalten!