Der Romand fühlt sich uns engstirnigen Deutschschweizern überlegen. Und überschätzt sich dabei selbst. Die Welschen kämpfen mit Problemen, die bei uns bereits gelöst sind – oder angepackt werden.

Beispiel Drogenpolitik: Die Romandie betreibt, wider besseres Wissen, seit Jahrzehnten eine einseitige repressive Drogenpolitik. Die Quittung dafür: eine offene Drogenszene in Lausanne.

Beispiel öffentlicher Verkehr: Dieser wurde sträflich vernachlässigt. Erst in den letzten Jahren gab es Fortschritte. Nach wie vor sind die Fronten ideologisch vermint. Man ist für das Auto und gegen den öV. Oder umgekehrt. Pragmatische Lösungsansätze werden nicht diskutiert.

Beispiel Kriminalität: Die Offenheit gegenüber der multikulturellen Gesellschaft und der Immigration verursacht Probleme – in Form von mehr Kriminalität. Aber die meist rot-grün dominierten Regierungen der Westschweiz tabuisieren das und erweisen sich so einen Bärendienst.

Liebe Romands, schaut auch mal Richtung Osten!

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