Parallel dazu wurde eine Publikumsbefragung in Auftrag gegeben. Jetzt steht fest: Die Sendung wird ab 2012 definitiv ausgestrahlt. Noch sind die Verträge nicht unterschrieben. «Der Sonntag» weiss aber aus gewohnt gut unterrichteter Quelle: Die Fernsehproduktionsfirma Endemol, die das Format entwickelt hat, und das Schweizer Fernsehen sind sich einig geworden; die Verträge werden in den nächsten Tagen unterzeichnet.¨

Da der Komiker René Rindlisbacher bei den Zuschauern als Moderator dem Vernehmen nach einen guten Eindruck hinterlassen hat, wird er die Show auch künftig präsentieren. In diesem Quiz kämpfen Kandidatenpaare um eine Million Schweizer Franken. Sie haben acht Fragen zu beantworten und müssen bei jeder Frage das ganze Geld setzen. Wenn sie eine Antwort nicht wissen, können sie ihr Geld auf verschiedene Antworten verteilen und so wenigstens einen Teilbetrag in die nächste Runde retten.

Als Sendeplatz steht der Montagabend, 20 Uhr, fest – alternierend mit neuen «1 gegen 100»-Staffeln. Produziert wird die «Millionen-Falle» weiterhin in Köln, weiterhin mit vorwiegend deutschem Publikum.

SRF-Unterhaltungschef Christoph Gebel hatte im «Sonntag» vom 10. Juli dazu gesagt, die «Millionen-Falle» sei ein grosses Premium-Spiel, das man nur «mit einem gewissen Aufwand» realisieren könne. In der Vergangenheit sei diese Art von Shows immer von Beginn an in der Schweiz produziert worden, was hohe Vorlaufkosten verursacht habe.

Bei der «Millionen-Falle» sei man den umgekehrten Weg gegangen: «Wir produzieren in Köln, wo das aufwändige Dekor bereits steht, weil auch die Deutschen und die Italiener dort produzieren.» Dieses Vorgehen habe das Budget enorm entlastet. Im Leutschenbach wird gemunkelt, dass eine allfällige dritte Staffel in der Schweiz hergestellt würde. Mit Schweizer Zuschauern.

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