Wir konnten Frölein Da Capo überzeugen, ein weiteres Jahr bei uns mitzumachen», sagt Viktor Giacobbo (59) – und schafft damit endgültig alle Gerüchte aus der Welt. Denn noch vor einer Woche beschrieb der «Blick» das Einfrau-Orchester als «Nervensäge» der «Giacobbo/Müller»-Show und titelte: «Fliegt Frölein Da Capo raus?».

«Eine eklatante Falschmeldung», entgegnet jetzt Viktor Giacobbo, man habe das Engagement von Irene Brügger nie infrage gestellt und arbeite sehr gerne mit ihr zusammen. Frölein Da Capo macht derzeit nicht nur am Fernsehen Karriere: Seit Donnerstag ist sie als Sandra im Kinofilm «Der Sandmann» von Regisseur Peter Luisi (36, Co-Autor «Vitus») zu sehen – und das in ihrem Filmdebüt gleich als Hauptfigur. Ihr Gegenspieler Benno versinkt in seiner Wohnung buchstäblich in Sand. Die Einzige, die ihm Glauben schenkt, ist ausgerechnet Sandra. Benno und Sandra finden alsbald die Ursache des Rieselns heraus: Immer, wenn Benno lügt, verliert er Sand. Die Schweizer Komödie wurde bereits mehrfach ausgezeichnet und hat das Zeug zum Kassenschlager.

Somit ist es also gut möglich, dass beim Start der «Giacobbo/Müller»-Herbst-Staffel am 2. Oktober viele aufgrund von Leinwand-Star Frölein Da Capo zuschalten. Aber mit Sicherheit auch wegen der genialen Parodien der Präsentatoren. Und im Hinblick auf die Wahlen in Bern und dem aktuellen Geschehen gehen Viktor Giacobbo und Mike Müller (47) die Ideen dafür nicht aus. Giacobbo verspricht, dass im Laufe der neuen Staffel wieder alle beliebten Figuren zum Einsatz kommen.

Auch Roger Schawinski (66), der seit dem letzten Montag mit einer Talksendung zum Schweizer Fernsehen zurück kehrte, werde parodiert: «Wie ich Schawinskis Talk finde, wird man dann in unserer nächsten Staffel jeweils erfahren – im Gegensatz zur landläufigen Kritik finde ich nämlich, dass man eine neue Sendung frühestens nach drei Ausgaben bewerten kann», so Viktor Giacobbo. Und er scherzt: «Ich wäre ja schön blöd, würde ich Schawinski ausgerechnet jetzt nicht mehr spielen. Das gilt übrigens auch für Muammar al-Gaddafi.»

Mehr Themen finden Sie in der gedruckten Ausgabe oder über E-Paper!