Von Cécile Belet und Seraina Patt (beide 14 Jahre)

Heute Sonntag wird am Expertencheck im SRF-Studio 5 in Zürich entschieden, wer in die Liveshow der sechs besten Schweizer Sängerinnen und Sänger kommt. Dabei gehts um den Einzug in den Eurovision Song Contest 2015.

San Dii, die mit bürgerlichem Namen Sandra Fetz heisst und von Beruf Kindergärtnerin ist, hat es geschafft: Sie präsentiert mit siebzehn weiteren Kandidatinnen und Kandidaten heute ihren Song. Die Live-Show wird zwischen 13 Uhr und 21.30 Uhr übertragen. Von den 18 Kandidatinnen und Kandidaten nominiert das Expertenteam sechs für die Teilnahme an der «ESC 2015 – Entscheidungsshow» vom Samstag, 31. Januar 2015.

San Dii, wieso machen Sie am Song Contest mit?
San Dii: Eigentlich aus Plausch und weil mir das Lied gefallen hat, das mein Kollege Boris Dimitry Tadic komponierte.

Wieso haben Sie sich für den Song Contest angemeldet und hat Sie jemand dabei unterstützt?
Ja, da ist einmal ein alter Kollege, den ich von früher kenne, der macht auch Musik. Er wollte mit seinem Lied unbedingt mitmachen, suchte noch eine Sängerin. Ich dachte mir nichts dabei und willigte ein.

Was würden Sie machen, wenn Sie den Song Contest gewinnen würden und wie würde Ihre Zukunft dann aussehen?
Hahahaha, das habe ich mir ehrlich gesagt noch gar nicht überlegt. Es wäre natürlich schon cool, wenn ich ihn gewinnen würde. Aber es würde sich, glaube ich, nichts verändern in meinem Leben.

Was denken Sie über die Stimmen Ihrer Konkurrenz?
Also, ich habe mir zwei, drei Songs angehört. Da hat es wirklich alles darunter. Einige waren wirklich sehr gut. Ich finde sie sehr stark, einige finde ich auch nicht so gut. Der Videoclip, der wurde wirklich sehr gut gemacht.

Wieso singen Sie dieses Lied? Hat es für Sie eine spezielle Bedeutung?
Ich finde einfach den Text gut. Mir gefällt der Sinn dahinter, nämlich wir sollen auch mal die Augen schliessen und in uns hineinsehen, denn es gibt so viele Dinge rund um uns, wie Fernseher, iPhone und all die Medien, die uns auf Trab halten. Trotzdem sollten wir auch mal ein bisschen zur Ruhe kommen.

Hatten Sie schon irgendwelche Auftritte?
Ja, kleinere, aber das war noch mit früheren Bands.

Wer sind Ihre grössten Fans?
Im Moment habe ich einige Fans im Kindergarten und meine Familie. Am meisten unterstützt werde ich von Boris Tadic und meinen Freunden, die mir auch eine ehrliche Meinung abgeben, zum Beispiel im Sinne von «Das war echt gut» oder «Das war ziemlich schlecht».

Wann haben Sie mit Singen angefangen?
Als ich in den Kindergarten ging. Ich habe damals die Videokassette von Arielle, der Meerjungfrau, bekommen und dann angefangen, deren Lieder zu trällern. Mit 16 oder 17 Jahren war ich in meiner ersten Band namens «Projekt Horizon».

Wie oft und wo üben Sie?
Momentan im Auto und unter der Dusche. Im Ernst: So wirklich gross geprobt habe ich noch nicht.

Was sind Ihre Hobbys?
Ich gehe öfters ins Fitnessstudio. Sonst bin ich gerne draussen und mit meinen Freunden unterwegs.

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