Von Rahel Niederreiter (13 Jahre)

Zusammen mit dem Team U17 der Nachwuchsabteilung des Vereins Piranha Chur, der zu den führenden Unihockey-Klubs der Schweiz zählt, fuhr ich am Morgen des 30. August 2014 mit dem Zug nach Arosa ins Trainingslager. Sofort nach der Ankunft am Bahnhof zogen wir gut gelaunt in die Zivilschutzanlage ein, um unsere Unterkunft zu beziehen.

Voll motiviert marschierten wir kurz darauf in die Turnhalle, wo gleich das praktische Training begann. Zum Start wärmten wir uns auf. Unser Trainer-Trio, bestehend aus Stefan Neuhaus, Lars Calörtscher und Mirca Anderegg, hatte sich viel vorgenommen und gut geplant. Zuerst gab es Krafttraining für den Bauch und den Rücken. Danach standen Passübungen, Schussübungen und Abschlüsse auf dem Programm. Zum Schluss besprachen wir noch die Taktik. Nach dieser Einheit machten wir eine Pause. Wir kehrten in die Unterkunft zurück, um uns zu stärken, sodass wir nachher wieder fit waren für eine zweite Trainingseinheit.

Am Nachmittag durften wir einen Handball-Match besuchen. Es spielten die Kadetten Schaffhausen gegen Pfadi Winterthur – die beiden besten Mannschaften der Schweiz. Das Spiel war total spannend. Es gewannen die Kadetten mit 29:24. Nach dem Spiel kehrten wir zurück in unsere Unterkunft, um das leckere Abendessen zu verspeisen.

Nach dem Essen gab es eine Teambesprechung. Wir fachsimpelten darüber, was uns an dieser Sportart gefällt und welche Ziele wir diese Saison verfolgen.

Um 23 Uhr hätte eigentlich Bettruhe sein sollen. Wir waren aber alle noch wach, um zu quatschen oder um mit Freunden zu chatten. Die Ersten schliefen etwa um 00.30 Uhr, die Letzten so um 2 Uhr ein.

Am nächsten Morgen stand um 8.45 Uhr das Frühstück schon bereit. Das Team U21 und wir vom Team U17 konnten frühstücken. Müde, aber immer noch gut gelaunt, marschierten wir wieder in die Turnhalle, um ein Freundschaftsspiel gegen die Knabenmannschaft U14 aus Arosa zu bestreiten.

Wir schlugen sie mit dem erfreulichen Resultat von 9:0. Es war ein gutes Spiel. Am Anfang hatten wir zwar noch etwas Anlaufschwierigkeiten gehabt (wie immer). Danach lief es jedoch wieder wie am Schnürchen, sodass wir die Partie für uns entscheiden konnten!

Nach dem Spiel kehrten wir in die Unterkunft zurück. Nun galt es, die Räume gründlich zu putzen. Das ganze U17-Team marschierte dann gemütlich zum Bahnhof, um nach Chur zurückzufahren. In der Alpenstadt angekommen, waren alle hundemüde, auch ich. Es war ein tolles Wochenende, und ich bin überzeugt, dass wir gut in die Saison starten können. Mehr Informationen über den Unihockey-Club Piranha erhältst du im Internet unter www.piranha.ch

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