De Lehrer seid zommene Schüeler: «Du, dinn Vater chonnt jo graui Hoor über, wenn er dis Zügnis gsied.» Doo määnt de Schüeler: «Au joo, do wörd Freud haa, er häd nämmli e Glatze.» – Schon seit 20 Jahren macht der Appenzeller Witzweg zwischen Heiden und Walzenhausen das anstrengende Wandern zu einer lustigen Angelegenheit. 80 Tafeln mit listig-träfen Witzen säumen den Weg, für Lacher ist gesorgt (www.witzweg.ch).

Das Appenzellerland bietet mittlerweile aber noch viel mehr für kleine und grosse Kinder. In Urnäsch (www.feriendorf-urnaesch.ch) gehts mit dem Förster in den Wald auf Erkundungstour oder zum Pferdereiten. Und beim Säulirennen finden die Kinder heraus, welches das schnellste Säuli ist.

Rasant runter gehts vom Kronberg (www.kronberg.ch). Auf der 1000 Meter langen Bobbahn brauchts einigen Mut. Und an der Talstation ebenso: hier lockt der grösste Seilpark der Ostschweiz mit 52 Kletterelementen.

Das Geheimnis des Appenzeller Käses wird gehütet wie ein Schatz. Was bekannt ist: total werden 25 saftige Alpenkräuter, Lab, Milch und einiges Können benötigt. Auf der Schwägalp lassen sich die Sennen über die Schulter blicken. Und natürlich darf der frische Käse sogleich auch probiert werden.

Wer sich für ausgefallene Berufe interessiert, findet im Appenzellerland traditionelles Handwerk, das andernorts schon längst verschwunden ist. So zum Beispiel in der Weissküferei von Hans Reifler in Hundwil (www.reifler.ch). Er zeigt den Besuchern, wie er Milcheimer und Zopfbretter aus hellem Ahornholz herstellt.

Und wer mit einer ganzen Gruppe im Appenzellerland unterwegs ist, ist beim Outdoorspezialisten Topaz gut aufgehoben (www.zeitreisen.ch): Dessen Angebot reicht vom «Taler schwinge», «Appenzöller Hornusse» bis zum «Landsgemeindeparcours».

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