Von Ramona Patt und Madleina Soland (beide 14 Jahre)

Das Baschi-Konzert fand im Marsöl in Chur statt. Vorher durften wir Baschi noch interviewen. Im Interview erfuhren wir sehr viel Neues über den Sänger, der eigentlich Sebastian Bürgin heisst. Baschi hat schon fünf schweizerdeutsche und ein hochdeutsches Album aufgenommen. Er möchte vielleicht auch einmal ein Restaurant eröffnen. Baschi hatte gar nie Musik machen wollen. Er wollte immer Fussballer werden. Doch dafür reichte ihm sein Talent nicht ganz.

Er habe kein musikalisches Vorbild, erzählte er uns. In der Musik wolle er seinen eigenen Weg gehen und sich selber treu bleiben. Für die Zukunft wünscht er sich, dass er und seine Mitmenschen gesund bleiben. Am liebsten möchte er einmal nach Kanada reisen. Natürlich stellten wir Mädchen ihm auch noch die Frage, wie er sich als prominente Person mit seinem Song «Gib nit uf» bei den Aufnahmen für die neue RTL2-Werbung gefühlt habe. Seine Antwort überraschte uns sehr, denn er sagte: «Es war genauso schlimm, wie es für euch gewesen wäre.»

Bei einem Konzert sind ihm schon ziemlich peinliche Dinge passiert, zum Beispiel: Dass er ein Loch in der Hose oder den Hosenschlitz offen hatte. Dies fand er jedoch nicht einmal so schlimm, wie wir es uns vorgestellt hatten.

Im Jahr 2010 durfte Baschi bei der Spendenaktion «Jeder Rappen zählt» (JRZ) von Schweizer Radio und Fernsehen sein Lied «Chinder im Chrieg» singen. Darum interessierte uns natürlich, ob er auch gerne wieder dieses Jahr den JRZ-Song singen würde. Seine Antwort lautete: «Natürlich, ja.» Er fände JRZ eine gute Sache. Er würde sie gerne weiter unterstützen.

Baschis neues Album heisst «Endstation Glück». Dieses können wir übrigens wärmstens weiterempfehlen. Wir fragten ihn, warum das Album «Endstation Glück» heisse. Er antwortete: «Jedes Album ist wie eine neue Etappe. Wenn man mit einem Album fertig ist, hat man ein Ziel erreicht, das man sich gesetzt hat.»

Der Popsänger fand es am Anfang recht sonderbar, dass ihn die Leute auf der Strasse ansprachen. In der Zwischenzeit sei es für ihn ganz normal geworden. Baschi singt diejenigen Lieder am liebsten, die noch frisch sind. Auf den Namen Baschi ist er gekommen, weil dies sein Spitzname war. Er sagte, er hätte aber auch Batschi, Baschtian oder Baschu heissen können. Beim Lied «Purple Rain» von Prince bekomme er Gänsehaut. Was wir sehr interessant fanden, ist, dass er nur einen Tag braucht, um ein neues Lied zu schreiben. Darüber waren wir sehr erstaunt. Wir dachten, das würde viel länger dauern.

Wir finden, dass wir am Konzert den besten Platz von allen hatten. Wir durften uns nämlich am Buffet bedienen. Es gab sehr leckeres Essen, zum Beispiel: Nudeln mit Schnitzel, Reis, Kuchen, Früchte, Gemüse – einfach alles, was das Herz begehrt. Wir liessen uns diese Chance natürlich nicht entgehen und bedienten uns. Leider gefiel uns die Vorband gar nicht. Darum freuten wir uns erst recht auf Baschi. Baschi sang live sehr gut. Dieser Abend war ein sehr tolles Erlebnis für uns.

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