Regelmässige Bewegung ist in der Regel sehr gesund für den menschlichen Körper. Gemäss Studien kann ein tägliches Training à 30-45 Minuten das Risiko für diverse Krankheiten senken. Ausserdem hält Sport fit und stärkt Körper und Geist. Doch ein Zuviel an Sport kann den Effekt umkehren und sich negativ auf die Gesundheit auswirken. Es ist erwiesen, dass die Infektanfälligkeit stark erhöht ist, wenn Sportler immer wieder an ihre Leistungsgrenze gehen. Diese Reaktion zeigt unser Körper zu seinem eigenen Schutz, damit er nicht noch stärker belastet wird. Sportart sowie Dauer der Aktivität sollen immer an Alter und Kondition angepasst werden. Durch eine stetige Steigerung – in Bezug auf Qualität und Quantität – hat der Körper genügend Zeit, sich der Belastung anzupassen. Dies gilt übrigens auch nach längeren Pausen, da der Körper in dieser Zeit abgebaut hat.

Ab wann ist es zu viel?
Das erste Anzeichen von Übertraining ist die plötzlich abfallende Leistung. Der Körper macht schlapp, weil er nicht mehr kann. Ausserdem können auch Schlafstörungen, innere Unruhe, Appetitlosigkeit, ein hoher Ruhepuls am Morgen und Schmerzen in Muskeln sowie Gelenken als Alarmsignale des Körpers auftreten. Hören Sie auf Ihren Körper und reagieren Sie, falls es so weit kommt. Legen Sie eine Trainingspause ein, vielleicht sogar bis zu einer Woche. Tun Sie dies nicht, so kann es sein, dass Sie später länger verzichten müssen, um eine vollständige Regeneration zu erlangen.

Wie viel Sport ist denn nun «richtig»?
Sportliche Betätigung soll in erster Linie stärken und Spass machen. Welches Mass ideal ist, ist aber sehr individuell und hängt von der Sportart, der eigenen Kondition und vom Alter ab und kann daher nicht pauschal beantwortet werden. Achten Sie auf die Signale Ihres Körpers. Eine gewisse Regelmässigkeit im Training empfiehlt sich sehr. Experten meinen, dass bezüglich Ausdauersport etwa 3-4 Mal wöchentlich eine Stunde ideal sei. Die American Heart Association empfiehlt während des Trainings eine Herzfrequenz, welche zwischen 50-75% des Maximalpulses liegt. Weniger ist also auch im Bereich Sport eben doch mehr.

Ein Artikel von: www.fragdenapfel.com – die Suchmaschine für Ihre Gesundheit