Vor dem Schlafengehen
Kurz vor dem Zubettgehen kann ein warmer Tee oder auch warme Milch mit etwas Honig sehr wohltuend wirken. Dies kann zugleich als Ritual dienen. Denn Rituale sind äusserst empfehlenswert, da sich der Körper auf diese Weise sanft auf die Nachtruhe einstellen kann. Auf jeden Fall sollten keine koffeinhaltigen Getränke wie Kaffee, Cola oder Grüntee getrunken werden, denn diese regen den Körper an. Auch zu viel Nahrung vor dem Zubettgehen wirkt sich negativ auf den nächtlichen Schlaf aus, da der Magen und der Darm eine Nachtschicht einlegen müssen und so der Schlaf gestört wird. Am Abend sollte zudem kein Sport mehr getrieben werden – ein leichter Spaziergang ist hingegen sehr empfehlenswert.

Das ideale Schlafgemach
Das Schlafzimmer soll ein gemütlicher Raum sein, es darf nicht an einen Arbeitsplatz oder an eine Abstellkammer erinnern. Bei der Farbwahl sollten kühle Farben dominieren, da diese entspannend wirken. Fenster oder Lichtquellen sollten verdunkelt werden und Lärmquellen haben im Schlafzimmer nichts verloren. Es ist ausserdem ratsam, bei der Matratze nicht zu sparen, denn eine gute Matratze ist wichtig für einen gesunden Schlaf.

Auch die Luftqualität im Zimmer ist nicht unwichtig: Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 45-65% liegen und die Temperatur etwa zwischen 16-18° Celsius. Kurzes Stosslüften am Abend und am Morgen ist besser als den ganzen Tag die Fenster zu kippen, da auf diese Weise ein richtiger Luftaustausch stattfindet. Das Bett sollte nur zum Schlafen benutzt werden und nicht zum Arbeiten, Telefonieren oder Fernsehen. Denn so setzt das Gehirn das Bett nur mit Schlaf und nicht mit Aktivität in Verbindung.

Beim nächtlichen Aufwachen
Wer nachts erwacht, sollte kein Licht anmachen, da dieses den Schlaf-Wach-Rhythmus erheblich beeinträchtigen kann und das anschliessende Weiterschlafen erschwert. Auch der Blick auf die Uhr sollte unterlassen werden. Ansonsten beginnt eine Rechnerei und Planerei, welche den Körper richtig wach werden lässt.

...und wer doch nicht einschlafen kann
Dann gibt es noch das gute, alte Schäfchenzählen – das hilft nämlich wirklich. Egal ob Autos, Pferde, Schiffe oder eben Schäfchen, die Monotonie der gleichförmigen und sich ständig wiederholenden Bewegung lenkt die Gedanken ab und lässt den Geist zur Ruhe kommen.

Ein Artikel von: www.fragdenapfel.com - die Suchmaschine für Ihre Gesundheit