Die Antibabypille
Die Antibabypille gilt als das Verhütungsmittel der ersten Wahl der Schweizerinnen. Die tägliche Einnahme von Hormonen (Östrogen und/oder Gestagen) verhindert den Eisprung. Die Sicherheit dieser Verhütungsmethode ist sehr hoch und die Einnahme einfach zu handhaben. Allerdings können durch die Hormone Nebenwirkungen wie beispielsweise Gewichtszunahme, Nervosität oder Stimmungsschwankungen auftreten.

Die Dreimonatsspritze
Durch eine Spritze wird alle drei Monate vom Arzt Gestagen in den Oberarm- oder den Gesässmuskel injiziert. Die Methode ist sehr sicher und hält 13 Wochen lang an, während diesen drei Monaten muss an nichts gedacht werden. Es kann allerdings sein, dass es nach Absetzen aufgrund eines Kinderwunsches bis zu 18 Monate dauern kann, bis eine Schwangerschaft eintritt. Ausserdem kann wie bei der Antibabypille das Gestagen Nebenwirkungen verursachen.

Der Hormonring
Der Hormonring – auch als Nuvaring bezeichnet – wird in die Vagina eingesetzt, wo er täglich kleine Dosen von Östrogen und Gestagen abgibt. Nach drei Wochen wird dieser entfernt und es folgt eine einwöchige Pause. Positiv ist hier, dass der Magen-Darm-Trakt umgangen werden kann und dass der Ring während des Geschlechtsverkehrs für einige Stunden entfernt werden kann. Die Handhabung ist zudem sehr einfach. Allerdings wird der Ring von manchen Frauen als störend empfunden.

Das Hormonpflaster
Das Hormonpflaster gibt geringe Hormondosen (Östrogen und Gestagen) über die Haut ab, woraufhin diese in den Blutkreislauf gelangen. Wöchentlich wird das Pflaster gewechselt, wobei nach drei Wochen eine einwöchige Pause eingelegt wird. Es handelt sich um sehr tiefe Hormonmengen und die Handhabung ist sehr einfach. Es können allerdings Hautreizungen und Brustschmerzen auftreten.

Die Hormonspirale
Die Hormonspirale wird vom Frauenarzt in die Gebärmutter eingelegt und gibt kleine Dosen von Gestagen ab. Dieser Schutz ist sehr sicher und dauert ganze fünf Jahre. Die Periode fällt oft schwächer aus oder bleibt ganz aus. Auch hier wird mit Gestagen verhütet, weshalb Nebenwirkungen ähnlich wie bei der Antibabypille nicht auszuschliessen sind.

Das Kondom
Das Kondom stellt einen mechanischen Schutz dar, welcher verhindert, dass Spermien in die Vagina gelangen. Als einzige Verhütungsmethode stellt es einen zusätzlichen Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten dar, weshalb es oft auch in Kombination mit oben erwähnten Verhütungsmethoden angewendet wird. Da es aber reissen, abrutschen oder auslaufen kann, ist es nicht die sicherste Methode zur Verhütung einer Schwangerschaft.