Bei dem haushaltsüblichen Salz handelt es sich in der Regel um Kochsalz – die chemische Verbindung aus Natrium und Chlorid. Beide spielen eine lebenswichtige Rolle für den Wasserhaushalt, das Nervensystem, die Verdauung und den Knochenaufbau. Laut Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollten maximal 5 Gramm Salz pro Tag konsumiert werden. Gemäss Studien liegt der durchschnittliche Salzkonsum der Schweizer Bevölkerung insgesamt jedoch deutlich über dem international empfohlenen Wert – insbesondere beim männlichen Bevölkerungsanteil.

Die Gefahren eines zu hohen Salzkonsums
Ist zu viel Salz im Körper vorhanden, so wird Wasser und Natrium in den Zellen zurückgehalten. Diese Zurückhaltung kann eine Erhöhung des Blutdrucks verursachen – der Hauptrisikofaktor für Herz-Kreislauferkrankungen. Jedoch reagieren nicht alle Menschen gleich empfindlich auf eine erhöhte Salzzufuhr. Zudem sind sich Forscher immer noch uneinig, ob bei Bluthochdruck-Patienten eine kochsalzreduzierte Diät tatsächlich einen Nutzen bringen kann. Fakt ist aber, dass ein reduzierter Salzverzehr den Bluthochdruck in individuellem Ausmass senken kann.

Tipps für einen reduzierten Salzkonsum
Wie so oft, ist das Mass auch beim Salzkonsum entscheidend – es soll nicht zu viel und auch nicht zu wenig davon sein. Da die konsumierte Salzmenge pro Kopf in der Schweiz aber in der Regel über der empfohlenen Tagesration liegt, kann es nicht schaden, sich etwas darauf zu achten: Das Nachsalzen bei Tisch sollte eher vermieden werden. Beim Würzen von Speisen sind frische Kräuter und Gewürze die gesündere Wahl und geben ausserdem den Speisen eine frischere Note. Salzreiche Lebensmittel, wie gesalzene Nüsse, Chips, Salzstangen sowie gepökeltes, gesalzenes oder geräuchertes Fleisch oder Fertigprodukte sollten nur gelegentlich konsumiert werden. Auch die Wahl der Zubereitungsart spielt eine Rolle – der Römertopf, der Backofen, der Grill oder beschichtete Pfannen benötigen weniger Salz, da Röststoffe zusätzlichen Geschmack erzeugen. Durch eine schrittweise Reduktion erfolgt schnell eine Gewöhnung an den schwächeren Salzgeschmack.

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