Die Rohkost-Diät
Bei der Rohkostdiät kommen nur naturbelassenes Obst und Gemüse, Salate und Nüsse auf den Tisch. Getreide spielt eine untergeordnete Rolle. Als ein Vorteil von roher Kost gilt der hohe Vitamingehalt der pflanzlichen Lebensmittel. Allerdings ist das Nahrungsspektrum stark eingeschränkt, denn viele Lebensmittel sind roh ungeniessbar. So werden einige notwendige Nährstoffe dem Körper nicht zugeführt, was sehr oft zu Mangelerscheinungen führt.

Low-Fat-Diät
«Fett macht fett!» Also sollen sich Abnehmwillige fettarm ernähren. Weiter soll bei den Low-Fat-Konzepten weniger gegessen, langsam gekaut und viel getrunken werden. Ausreichend Bewegung aber auch Entspannung sollte in den Alltag eingebaut werden. Als Vorteil gilt die vollwertige Ernährung, welche angestrebt wird. Zudem wird mit einer fettarmen Ernährung auch vielen modernen Zivilisationskrankheiten vorgebeugt. Als Nachteil bei diesem Konzept sind aber auch so manche gesunde Lebensmittel verboten. So gelten zum Beispiel Nüsse, Avocados oder Mandeln als zu fettig und werden vom Speiseplan gestrichen. Der Körper benötigt jedoch auch Fett.

Low-Carb-Diät
Die Low-Carb-Diät – nach ihrem Erfinder auch als Atkins-Diät bezeichnet – basiert auf der Annahme, dass ohne Kohlenhydrate auch das Fett in der Nahrung nicht ansetzen kann. Brot, Kartoffeln und Nudeln werden also vom Speiseplan gestrichen, fetthaltige Lebensmittel hingegen dürfen in unbegrenzter Menge konsumiert werden. Also schlemmen und trotzdem schlank werden? Das klingt natürlich angenehm und der Abnehmerfolg dieser Diätform zeigte sich auch schon in diversen Studien. Doch die fettreichen Lebensmittel enthalten grosse Mengen an negativen Begleitstoffen, welche zu Erkrankungen des Herzens führen können. Auch ein Mangel an Mineral- und Ballaststoffen wurde oft gefunden. Häufig gelingt es nicht, eine solche Ernährung lange durchzuhalten. Und übrigens: Diätpapst Atkins starb laut Medienberichten mit 72 Jahren – übergewichtig und mit Herzproblemen...

Mittelmeerdiät
Die Mittelmeerdiät empfiehlt viel Gemüse, Salat mit Olivenöl, Fisch und Pasta-Gerichte und zum Nachtisch frisches Obst. Also so, wie unsere südeuropäischen Nachbarn speisen. Ausserdem sollte das Essen genussvoll, entspannt und langsam eingenommen werden. Eigentlich eine empfehlenswerte Diät, welche auf einer ausgewogenen Ernährung fundiert. Allerdings gibt es auch bei dieser Ernährungsform Tücken: Wer fettige Sahnesaucen und Antipasti zu oft geniesst, der wird wohl keine allzu grossen Erfolge vermessen.

Kohlsuppendiät
Mit der magischen Kohlsuppe sollen bis zu sieben Kilo pro Woche schmelzen – denn Kohlsuppe enthält kaum Kalorien und Fett. Die Durchführung der Diät ist somit relativ simpel. Die Zubereitung der Suppe ist einfach und sie lässt sich auch problemlos einfrieren. Doch auf der anderen Seite: Wer möchte sich schon tagelang von Kohlsuppe ernähren? Viele Menschen leiden ausserdem unter Blähungen, wenn sie zu viel Kohl essen. Auch der eigene Körper und die Wohnung riechen mit der Zeit nach Kohlgemüse. Längerfristig handelt es sich auch hier um eine zu einseitige Ernährung. Der Jojo-Effekt wird sich melden, sobald die Kohlsuppendiät abgebrochen wird.

Trennkost
Nach dem Gründer dieser Diät kann der Körper Eiweisse und Kohlenhydrate nicht gleichzeitig verdauen, weshalb Nahrungsmittel dieser beiden Gruppen nicht gleichzeitig konsumiert werden sollten. Ausserdem wird auch hier empfohlen, Mass zu halten und viel Bewegung in den Alltag einzubauen. Da weniger gegessen wird und vor allem bei Fleisch und Fett gespart wird, hört sich dies nach einer vernünftigen Methode an. Doch vielen fällt der Verzicht auf beliebte Kombinationen schwer und oftmals ist die Trennung auch schwer einzuhalten. Da auf Milch verzichtet werden sollte, tritt häufig ein Kalziummangel auf. Auch Eisen- und Folsäuremängel sind nicht selten. Mit neueren Forschungen wurde ausserdem erwiesen, dass Eiweisse und Kohlenhydrate an unterschiedlichen Orten im Körper verdaut werden.

Wie bei so vielen Diätprüfungen lautet auch hier einmal mehr das Fazit, dass nur eine langfristige Ernährungsumstellung mit einer ausgewogenen Ernährung und viel Bewegung zu einem anhaltenden Erfolg führt.

Ein Artikel von: www.fragdenapfel.com – die Suchmaschine für Ihre Gesundheit