Die Basler Erfolgsgeschichte von Bell (Börsensymbol: BELL SW) geht auch in dieser Woche weiter: +2,47%, während der Swiss Performance Index im gleichen Zeitraum nur auf +1,41% kommt. Weiterhin heisst die Devise: Abwarten und Tee trinken. Die englische Investorenarmada ist im Begriff, weitere Aktien des Höhenfliegers zu erwerben, welcher trotz eines Zuwachses von +64,75% innert einem Jahr immer noch das Prädikat Börsenschnäppchen trägt. Das Management des Fleischherstellers begeistert mit einer durchdachten Expansionsstrategie, welche sich in bare Münze umwandeln lässt. Hier ist der konservative Anleger bestens aufgehoben. (Halten, Basler Börsenschnäppchen)

Volle Kraft voraus heisst es für einen der Neueinsteiger der letzten Wochen: den 43-Milliarden-US-Dollar-Giganten Illinois Tool Works (Börsensymbol: ITW US). Vorerst ist kein Ende des Höhenflugs in Sicht: + 30,69% seit dem Anfang Jahr. Der Industrieproduzent ist und bleibt fundamental unterbewertet. Hier kaufen Sie als konservativer Anleger auf eine Frist von drei Jahren ein werthaltiges Unternehmen ein. (Halten, Platz für Neueinsteiger)

Für den Uniformenhersteller Cintas (Börsensymbol: CTAS US) läuft im 2016 alles perfekt: +30,52% und die Betriebsmarge ist doppelt so hoch wie bei der Branchenkonkurrenz. Die Rendite auf das eingesetzte Eigenkapital beträgt satte 28,2%. Bei dieser Rendite muss Sie nicht einmal der langweilige Tätigkeitsbereich des Unternehmens beunruhigen. Hier sind Sie bestens aufgehoben. (Halten)

Lange musste ich bei diesem Titel in der Lauerstellung verharren, doch jetzt schlägt Electronic Arts (Börsensymbol: EA US), der Videospielehersteller aus den USA, regelrecht zu: +21,45% seit Anfang Jahr. Und auch Activision (Börsensymbol: ATVI US), der kleine Bruder aus der gleichen Branche, kommt mit +10,75% langsam in die Gänge. Setzen Sie aber weiterhin vor allem auf Electronic Arts, hier ist das Gewinnpotenzial um einiges höher einzuschätzen. (Halten)

Für meine erste Neuempfehlung in dieser Woche mache ich einen Sprung auf die britische Insel: Dabei sticht mir vor allem das 23 Milliarden Pfund schwere Gastronomieunternehmen Compass Group Plc. (Börsensymbol: CPG LN) ins Auge. Der Titel überzeugt durch ein herausragendes Gewinnpotenzial. Nachdem das britische Pfund gegenüber dem Schweizer Franken merklich an Wert eingebüsst hat, ist diese Anlagemöglichkeit umso interessanter. (Neu auf der Empfehlungsliste)

Richtig Tempo gemacht hat die Schweiter Technologies (Börsensymbol: SWTQ SW), +36,40% seit Jahresanfang, und das Papier wird wohl noch weiter ansteigen. Laut meinen Berechnungen wird es im kommenden Jahr nochmals zu einer Dividendenerhöhung kommen, denn die Produkte des Unternehmens sind ausgezeichnet und erfreuen sich einer erhöhten Nachfrage aus Deutschland. (Halten, Spitzenwert mit unmittelbarem Seeanstoss)

Bad Ragaz ist in Jubelstimmung: Die Nebenwertperle Inficon (Börsensymbol: IFCN SW) befindet sich an der Schweizer Börse im Durchmarschmodus. Unerklärlich ist für mich hingegen der UBS-Trendradar, welcher per 1. September 2016 um 17.30 Uhr eine Verkaufsempfehlung mit Renditeziel von +10,83% nach unten herausgibt, während das UBS IB Research vor kurzem ein erhöhtes Kursziel propagierte. Nicht weiter schlimm, kann ja passieren. Aber ich würde wetten, dass der UBS-Trendradar am Montagmorgen wieder nach oben drehen wird. Kennen wir doch aus der Vergangenheit. (Strong Buy, Bad Ragaz)

Und noch eine weitere Empfehlung aus der Abteilung unentdeckte Nebenwertperlen: Ich empfehle den Immobilienwert HIAG (Börsensymbol: HIAG SW). Hier dürfen Sie bis zu einem Kurswert von 110 Franken zuschlagen. Beim 822-Millionen-Franken-Konzern stimmt derzeit einfach alles und mit einer Dividendenrendite von 3,38% gibt es ausserdem jedes Jahr noch etwas ins «Kässeli» des Aktionärs. (Neu auf der Empfehlungsliste)

Und last but not least: Bei der Partners Group (Börsensymbol: PGHN SW) ist nächste Woche Rambazamba angesagt: Das bisherige Jahresplus von +25,98% wird das Unternehmen wohl mühelos übertreffen. Meine Parole zu diesem Unternehmen kennen Sie: Dauerkaufempfehlung, und es lohnt sich ja wirklich. (Kaufen in jeder Schwächephase)

Unser Experte hat sich verpflichtet, in keinem der besprochenen Titel aktiv zu sein. Wer die Börsentipps aus dieser Kolumne umsetzt, tut dies auf eigenes Risiko. Die «Schweiz am Sonntag» übernimmt keine Verantwortung.