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> Es ist wieder Zeit, auf einer Börsenparty mit Ivan Glasenbergs Glencore (Börsensymbol: GLEN LN) mitzumischen», hiess am 14. Februar 2016 an dieser Stelle. Seit dem Zeitpunkt ist das Papier um sage und schreibe 62,50% gestiegen. Auch für die Anhänger der Angsthasenstrategie ist das Börsenpokerspiel aufgegangen. Innerhalb von drei Wochen ist damit meine damalige, leicht gewagte Prophezeiung in Erfüllung gegangen: «Ivan Glasenberg scheint in den schwierigsten Stunden der Erfolgsgeschichte von Glencore einmal mehr die richtigen Entscheidungen getroffen zu haben. Ein weiteres Puzzleteil zur Legendenbildung des famosen südafrikanischen Traders mit Schweizer Pass.»

Wie es scheint, bewahrheitet sich einmal mehr das Sprichwort «Totgeglaubte leben länger» oder im Stil von Arnold Schwarzenegger: « I’ll be back» aus dem Film «The Terminator» aus dem Jahre 1984. Denn mancher Spekulant setzte auf das Ende, als der Zuger Rohstoffimperiums milliardenhohe Verluste verbuchte. Aber abschliessend sei vermerkt: «The trend is your friend». (Ivan G., «simply the best»)

> Der Herrliberger Börsenexpress ist auch diese Woche nicht zu bremsen: +7,94% seit dem Jahresanfang, und ein Ende der Fahrt ist nicht in Sicht. Speziell das Hebelprodukt FEMAAU der UBS, das auf steigende Kurse bei der Ems-Chemie (Börsensymbol: EMSN SW) setzt, hatte einen glänzenden Einstand: +17,50% innerhalb von einer Woche. Und seit der Emission vor weniger als einem Monat beträgt der Zugewinn dieser Kanone laut dem Informationsportal www.payoff.ch satte +104,35%. Hip, hip, hurra – trotz UBS-Verkaufsempfehlung! (Magdalena Martullo-Blocher: 500 Franken, wir kommen!)

> Kaum ein Börsenexperte verstand wohl, weshalb ich auf American Water Works (Börsensymbol: AWK US) gesetzt habe. Nun, seit dem 2. März 2016 ist das Rätsel gelöst: Das Unternehmen fand Aufnahme in den prestigeträchtigen Index S&P 500. Kurzerhand gab es einen Volumensprung um das 33-fache des durchschnittlichen Handelsvolumens. Und die Anlageperformance stimmt auch: +13,59% seit dem 1. 1. 2016. Jetzt bitte ich Sie, den zweiten Teilschritt der Strategie zu vollziehen: Verkauf eines gedeckten Calls, mit Ausübungspreis 70 US-Dollar auf den Juni-2016-Termin. (Gedeckter Call)

> Nachdem sich die Neuempfehlung Cincinnati Financial Corp. (Börsensymbol: CINF US) auf permanentem Höhenflug befindet, kommt die heutige Neuempfehlung wieder aus dem Home Office. Es handelt sich um dem 7,6 Milliarden US-Dollar schweren Süsswarenhersteller Ingredion (Börsensymbol: INGR US). Rendite auf das eingesetzte Eigenkapital 18,4% – und dies zu einem aktuellen Kurs-Gewinn-Verhältnis von 17,2 Punkten. Und wenn ich meine Modelle heiss laufen lasse, erwarte ich bei gleichbleibendem Aktienkurs (Modellannahme) ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 13,2 per Ende 2016. Hier lautet die Strategieempfehlung: Strong buy.

> Jetzt ist der österreichische Airline-Caterer DO & CO (Börsensymbol: DOC AV) an der Wiener Börse durchgestartet: +38,86% innerhalb eines Jahres. Die Kursschallmauer von 100 Euro wurde am Donnerstag dieser Woche durchbrochen. Jetzt ist es Ihnen überlassen, ob Sie die Gewinne mitnehmen möchten. Aufgrund des ausgezeichneten Produkte-Angebots würde ich weiterhin auf diesen Titel setzen. Meine Modelle sind weiterhin sehr positiv gestimmt. (Halten, Vienna ist Trumpf)

> In eigener Sache: Vor mehr als einem Jahr wurde ich mehrdutzendfach über eine schweizerische Biotechfirma und deren Qualität befragt. Es ging darum, ob meine Leser in die Pre-IPO des Unternehmens investieren sollten. Meine Antwort nach nächtlicher Lektüre der Dokumentation war klipp und klar nein. Dieser Tage kam die Meldung des Handelsregisteramts: Konkurs. Und der nächste Finanzmarktskandal made in Switzerland ist um die Ecke. Keine Angst, ich lasse mich nicht einschüchtern.

Unser Experte hat sich verpflichtet, in keinem der besprochenen Titel aktiv zu sein. Wer die Börsentipps aus dieser Kolumne umsetzt, tut dies auf eigenes Risiko. Die «Schweiz am Sonntag» übernimmt keine Verantwortung.
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