VON BORIS FELDMANN

Voller Häme waren die E-Mails an den «Sonntag»-Kolum-nisten, als die Swiss Re abstürzte und in den Fangarmen von Warren Buffett (offiziell nicht der Kunde, der für den Milliardenverlust auf dem Absicherungsprodukten zuständig ist und war; Red.) Zuflucht fand. Nun strahlt der Rück-versicherungsgigant vom Mythenquai als Nr. 1 auf dem Kurstableau der Schweizer Börse.

Für «Sonntag»-Leser ist sind die fast 250% Wertsteigerung in zwei Monaten keine Überraschung, da wir die Vorboten des Umschwungs exklusiv im «Sonntag» darlegten. Die Prämien für den Kreditausfall bei der Swiss Re haben sich kurz vor der Ablösung von Peter Forstmoser als VR-Präsidenten massiv zurückgebildet.

Die Swiss Re bleibt mit dem Multi Barrier Convertible (Valor 10163800) der Clariden Leu in Kombination mit Credit Suisse und Nestlé ein sicherer Kauf: Ein Coupon von 15,50% bei einer Barriere von 39% stellt ein «must buy» dar.

Die Winterthurer Börsen-Festspiele mit dem Thurgauer Konzertmeister Peter Spuhler haben Kursdimensionen nach sich gezogen, die uns zu Standing Ovations und zum Handeln zwingen: Wir verlassen die von Stadler Rail ange-schobene Bergfahrt, indem wir uns von Rieter verabschieden – mit einem Kursgewinn von 30% innert eines Monats.

Gespannt warten wir auf den handballspielenden HSG-Professor, ob er dieses Mal zur erfolgreichen Umklammer-ung der kursmässig durchgebrochenen Oerlikon ansetzen kann.

Im Gegensatz zum FCB, der nicht vom Fleck kommt, brilliert die Basler Pharmaperle Acino auf dem Kurstableau. Der Sprung von 150 Franken (Kaufempfehlung) auf 190 Franken ist auch für uns des Guten zu viel. Die einst tiefe Bewertung gehört der Vergangenheit an, wir empfehlen einen Teilverkauf.

Lesen Sie die ganze Geschichte in der gedruckten Ausgabe oder über E-Paper!