> Lassen Sie sich von der Swiss Re (Börsensymbol: SREN VX) nicht abschütteln: Beim Rückversicherungskonzern hat die Börsenparty noch nicht richtig angefangen – trotz eines stolzen Preiszuwachses von 19,34% in diesem Jahr. Laut meinen Analysen kommt es im Frühling 2016 zu einer gross angelegten Kapitalrückführung. Ich gehe davon aus, dass für die Aktionäre neben der aktuellen Dividendenrendite von 4,61% eine Sonderdividende in ähnlicher Höhe ausbezahlt wird. Dies ist die beste Möglichkeit, einen sorgenfreien Winterschlaf an der Börse zu verbringen. (Halten, im Frühling 2016 werden dann die Geschenke verteilt)

> Der Berner Börsenexpress Galenica (Börsensymbol: GALN VX) erreicht auch in dieser Woche einen neuen Höchststand: +83,21% seit Jahresanfang. Financier Martin Ebner kann dabei mit seiner Beteiligungsgesellschaft Patinex seinen grössten Börsenerfolg der Neuzeit feiern. Und das Ende der Fahnenstange ist immer noch nicht in Sicht: 2016 dürfte ein neues Rekordjahr eingeläutet werden und die Aktie des Pharmagrossisten über die Marke von 1500 Franken steigen. Obwohl das Papier aus fundamentaler Sicht leicht überteuert ist, können Sie dank einem virtuellen Bremsfallschirm weiterhin dabei bleiben: Sie verkaufen einen gedeckten Call auf den März-2016-Termin mit Ausübungspreis 1440 Franken, einkassierte Prämie knapp über 100 Franken. (Spiel, Spass und Performance aus Bern)

> Eine reine Vollzugsmeldung für meine Leserschaft war das überzeugende Quartalsergebnis des deutschen Medienkonzerns ProSiebenSat1 (Börsensymbol: PSM GY) von diesem Donnerstag: Es versteht sich von selbst, dass die Aktie auf All Time High liegt. Seit dem 1. 1. 2015 hat sie exakt 43,61% Prozent vorwärtsgemacht. Nun dürfen Sie jedoch keinen Jahresschlussendspurt in diesem Titel erwarten: Mit einer vierfachen Outperformance gegenüber dem deutschen Börsenindex DAX wurde das Plansoll mehr als erfüllt. Einen gedeckten Call mit Ausübungspreis 52 Euro auf den März-2016-Termin würde ich nun empfehlen. (Gedeckter Call, auf den März-2016-Termin)

> Kurzfristig am Börsenzenit angelangt sind die Valoren der Zuger Partners Group: (Börsensymbol: PGHN SW). Nach einem Zuwachs von 44,81% innerhalb von zwölf Monaten ist der Titel am Kopfbahnhof im sprichwörtlichen Sinne angelangt. Nun muss die sensationelle Rendite vorerst verdaut werden. Trinken Sie in aller Ruhe einen Zuger Kirsch nach dieser hochprozentigen Performance. Ein mehr als starkes Gesellenstück! (Halten)

> Eine gigantische Performance hat der Gamehersteller Electronic Arts (Börsensymbol: EA US) in diesem Jahr vollbracht: +61,78%. Und nur kurzfristig musste ich meinen Lesern sozusagen Baldrian-Tropfen verabreichen, als der Titel abtauchte. Nun sind wir auf absolutem Höchstkurs, und alles ist so angerichtet, dass im Hinblick auf Weihnachten ein neuer Höhepunkt an der US Stock Exchange erreicht wird. (Highscore für meine Leser)

> Die VZ Holding (Börsensymbol: VZN SW) aus Zürich wurde kurzfristig nach unten gedrückt, doch dies gehört nun der Vergangenheit an. Sie wissen, dass ich Fan von diesem Anbieter bin. Und die 12-Monats-Rendite von 95,45% spricht Bände. Der innovative Anbieter scheint sich wie das gallische Dorf mit Asterix und Obelix der grossen und starken Konkurrenz erfolgreich zu stellen. (Halten)

> In eigener Sache, meine Damen und Herren: Der Kampf in Sachen Obligationen von Kaupthing, den isländischen Anleihen, die im grossen Stil in den Jahren 2008 in der Schweiz vertrieben wurden und kurze Zeit danach wertlos verfallen sind, erhält nun möglicherweise eine überraschende Wendung. Erste Leser(innen) erhielten Material aus Island zugestellt, um ihre Ansprüche anzumelden. Damit wurde ein erster Etappensieg innerhalb von nur drei Wochen erzielt. In der Zwischenzeit habe ich in New York einen Hedge Fund eruiert, der probiert, einen Teilbetrag des verlorenen Geldes zurückzuholen. Ich kämpfe für Sie bis zum Schluss!

Unser Experte hat sich verpflichtet, in keinem der besprochenen Titel aktiv zu sein. Wer die Börsentipps aus dieser Kolumne umsetzt, tut dies auf eigenes Risiko. Die «Schweiz am Sonntag» übernimmt keine Verantwortung.
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