In Basel spielt die Musik: Während gestern Abend in der St. Jakobshalle Hochstimmung herrschte beim TV-«Musikantenstadl», ging die Post bei den «Schweiz am Sonntag»-Aktienempfehlungen schon am Montag ab. Allen voran bei der Basler Lonza. Das famose UBS-Hebelpapier (Valor: 22814210) stieg innert Wochenfrist um fast 100% an. Seit der Lancierung vor anderthalb Wochen: +680%! Mein aggressives Kursziel von 88 Franken wurde im Laufe des Freitags erreicht. Hier heisst es kurz und bündig: halten.

> Galenica, darf es noch ein bisschen mehr sein von dieser Performancemedizin? +3,8% im Wochenschnitt. Noch ist der Titel nicht ausgereizt und der Schweizer König der Pharmawerte in den 90er-Jahren, Martin Ebner, hat seine Positionen nochmals aufgestockt. Damit ist auch unsere Vermutung vollends bestätigt worden. Und NZZ-Verwaltungsratspräsident Etienne Jornod ist sich seiner Champagnerflasche aufs Jahresende sicher: Bitte melden Sie die Lieferadresse an geld@schweizamsonntag.ch – wir liefern prompt! (Halten)

> Keinen Investorentag braucht es, um zu wissen, welche Investitionsperle der freiburgische Börsen-Comet darstellt: +8,9% gewann der Titel im Wochenverlauf, +75,8% beträgt der Jahresgewinn. Ich sage es nochmals: In dem eher kleinkapitalisierten Wert ist die versammelte Schweizer Investorenelite mit im Spiel. Die Nr.1 im Feld ist, wie es sich gehört, die UBS mit 5,02% für ihre Kunden. (Halten)

> «Ich bin überzeugt, dass dieser Titel sein volles Kurspotenzial noch nicht ausgeschöpft hat, neues Preisziel: 78 Franken.» Zitat aus der Ausgabe vom 10. November 2013 – es handelt sich hier um die Cosmo Pharmaceuticals. Schlussstand am Freitagabend: Fr. 78.20 oder +11% innert Wochenfrist.

> Danke UBS, euer Wunderprodukt (Tickersymbol: FBG US) entwickelt sich zum eigentlichen Wonneproppen: Der Kontostand meiner Leser steigt kontinuierlich an. Oder andersherum gesagt: YOU, in diesem Fall die UBS, macht US, unsere Leser, so richtig glücklich. (Halten)

> David Dean, Chef des Zuger Schraubenherstellers Bossard Holding, hatte eine gute Woche: +5,64% und die 200 Franken rücken näher. Einst wurden meine aggressiven Kursschätzungen publizistisch angezweifelt, heute sage ich frei nach Radiopionier Roger Schawinski «who cares» und stelle fest: +56,4% im Jahr 2013. Findi guet! (Halten)

> Bitte festschnallen, der Thalwiler GPS-Produzent u-blox Holding ist nicht mehr zu halten: +4,1%. Ziehen Sie noch nicht die virtuelle Reissleine, obwohl der Titel in diesem Jahr schon um 118,2% angestiegen ist. Deutsche Investoren sind fleissig am Kaufen. (Halten)

> Nicht ganz sicher bin ich mir, ob Ihre Verkaufslimite bei Autoneum ausgelöst wurde. Wenn nicht, haben Sie weiterhin viel Vergnügen auf dem Highway der Traumrenditen. Der Autozulieferer befindet sich in Topform und ein nochmaliger Kauf drängt sich auf. (Kaufen)

> Swiss Life: Institutionelle Grossinvestoren haben sich bei mir gemeldet und gefragt, ob ich am Kursziel von 200 Franken festhalte, heute bei knapp 190 Franken. Yes, you can believe me. (Halten)

> Dauerbrenner Actelion: Das Biotechunternehmen aus dem Baselbiet steigt und steigt: +74% in diesem Jahr und der Höhenflug ist noch nicht zu Ende. Neues Kursziel: Fr. 79.25. (Halten)

> VZ Holding: Das Finanzunternehmen ist auf Wachstumskurs. Der Neugeldzufluss stimmt, die Ausrichtung stimmt, die Kundenperformance stimmt. Was will das Anlegerherz noch mehr? Mit Ex-ABB-Chef Fred Kindle ist jetzt ein Topmann Verwaltungsratspräsident, hier geht die Post nun richtig ab. (Halten)

> Der Landmaschinenbauer Bucher aus Niederweningen ZH ist nicht mehr zu stoppen. Hier entwickelt sich still und heimlich ein Kraftpaket an der Börse. Nicht abschütteln lassen, lautet hier die Devise, institutionelle Fonds aus dem Ausland kaufen strategisch ein – nicht viel, aber immer mehr. Das Aktienpaket von CEO Philip Mosimann ist fast 15 Millionen Franken wert, Tendenz steigend. Erfolg auf der ganzen Linie. (Halten)

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Sämtliche Leserfragen werden beantwortet. Schreiben Sie Geldberater François Bloch ein E-Mail an: geld@schweizamsonntag.ch

Wer die Börsentipps aus dieser Kolumne umsetzt, tut dies auf eigenes Risiko. Die «Schweiz am Sonntag» übernimmt keine Verantwortung. Unser Experte hat sich verpflichtet, in keinem der besprochenen Titel aktiv zu sein.

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