Sulzer ist nicht zu unterschätzen. – Landmaschinenhersteller Bucher entpuppt sich als Kursrakete. – Geheimtipp aus Israel.
VON BORIS FELDMANN

Diese Aktie hat (Auf)Zug! Der Lifthersteller Schindler ist weiterhin auf dem Weg nach oben und setzt zum neuen Jahreshöchstkurs an. Die neuen Zahlen, die das Unternehmen aus Ebikon LU am Dienstag präsentieren wird, werden brillant ausfallen und sollten die Aktie bis auf 120 Franken hinaufbringen. (Wiederholter Kauf)

Nicht mehr rasant aufwärts geht es für Viktor Vekselbergs Sulzer. Trotzdem ist auch im letzten Börsenquartal mit dem Winterthurer Technokonzern zu rechnen, welcher in Bälde dicke Aufträge aus Russland erhalten wird (wiederholter Kauf).

Weiterhin nur noch nach oben geht es mit Duffry, dem Duty-free-König aus Basel. Die Geschäftsaussichten in Lateinamerika sorgen für Hochstimmung und massiv steigende Aktienkurse (halten).

Mit einer überaus noblen Rendite von +135,37% in US-Dollar im Jahr 2009 begeisterte der UBAM – Equity Bric+ (ISIN: LU 0306285940). Mit einem Wertzuwachs von 15,35% in den letzten drei Monaten hat der Fonds, der aus der Küche der Genfer Privatbank Union Bancaire Privée stammt, die temporäre Schwäche im Mai 2010 ausgemerzt. Die klare Fokussierung auf die aufstrebenden Märkte wie China und Brasilien sollte auch im kommenden Jahr für dicke Gewinne sorgen (erstmaliger Kauf).

Richtig stark daher kommt Bucher Industries: Seit die Marktkapitalisierung die wichtige Marke von 1,5 Milliarden Franken durchbrochen hat, sind die institutionellen Anleger auf die Kursrakete aus Niederwenigen ZH aufgesprungen (Kauf).

Trotz dem Kurssturz von nahezu 22% ist die Valiant-Aktie weiterhin zu teuer. Da ist die Banque Cantonale Vaudoise um einiges billiger von der Bewertung her und verspricht eine tolle Dividende von fast 6% (Verkauf).

Aufgepasst auf die Swiss Re: Am Mythenquai in Zürich verdichten sich die Anzeichen, dass es zu einem Befreiungsschlag kommt, der die Aktie weit über die 50-Franken-Marke treiben wird. Jedenfalls wird auch mit Interesse verfolgt, dass Swiss-Re-Grossaktionär Warren Buffet seit dem 19. Oktober 2010 weit über 10% des grössten Konkurrenten der Swiss Re hält, nämlich an der Münchener Rück.

Mega-Zahlen hat die israelische Firma SanDisk abgeliefert, welche die weltberühmten Memory Sticks herstellt. Mit einer Betriebsmarge von 52% für das 3. Quartal wurde ein neuer Rekord erzielt. Mein Tipp: Schreiben Sie einen gedeckten Call auf sechs Monate mit Ausübungspreis von 37 Dollar (wiederholter Kauf. Und halten gilt für Mulit-Reverse Convertible mit SanDisk-Aktien).

Knapp unter der Marke von 100 Franken kurvt die Bossard Holding herum. Es dürfte nur noch eine Frage von Tagen sein, bevor mit einem wuchtigen Bodycheck die psychologisch wichtige dreistellige Kursschallmauer durchbrochen wird (wiederholter Kauf).

Abdampfen können Sie bei Acino:Einen Gewinn von 10% innert kurzer Zeit lässt man sich nicht entgehen (erstmaliger Verkauf).

Der deutsche Hariolf Kottmann sorgt für zufriedene Aktionäre bei Clariant, seit er mit eiserner Hand seinen strategischen Plan Schritt für Schritt umsetzt. Das Baselbieter Chemieunternehmen zeigt sich gegenwärtig von seiner besten Seite. Die Ergebnisverlautbarung am 3. November 2010 wird zum Triumphzug – und danach werden strategische Aufkäufer die Aktie auf 19 Franken hinaufbringen (Kauf mit Kursfantasie).

Spannend finde ich die in Genf ansässige Advanced Digital Broadcasting Holding, die mit sensationellen Bewertungskennziffern aufwartet. Aber aufgepasst: Die Marktkapitalisierung beträgt nur 175 Millionen Franken (erstmaliger Kauf).

Für Börsendraufgänger hat die Commerzbank in der Schweiz nochmals einen Gang höher geschaltet: Nun werden Zertifikate mit vierfachem Hebel angeboten. Dabei kann man sowohl auf steigende oder fallende Goldpreise setzen. Nähere Auskünfte für zukünftige Zocker finden Sie auf folgender Webseite: www.zerifikate.commerzbank.ch

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geld@sonntagonline.ch.

Wer die Börsentipps aus dieser Kolumne umsetzt, tut dies auf eigenes Risiko. Der «Sonntag» übernimmt keine Verantwortung. Unser Experte hat sich verpflichtet, in keinem der besprochenen Titel aktiv zu sein.


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